Visum, Wohnung, Wodka

Eisenstadt, 21. 1. 2020

Wie man im Auslandspraktikum alles richtig macht

Berufspraktika in Zentral- und Osteuropa sind fixer Bestandteil des Bachelorstudiums Internationale Wirtschaftsbeziehungen der FH Burgenland. In einem Meet&Greet erhielten Studierende wichtige Tipps von ihren höhersemestrigen Kollegen.

fh

36 Studierende des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen verbrachten die letzten Monate im Berufspraktikum in Zentral- und Osteuropa, genauer in Bulgarien, der Slowakei, Kroatien, der Tschechischen Republik und Russland. Nun berichteten sie ihren jüngersemestrigen Kolleginnen und Kollegen von ihren Erfahrungen und Lessons learned. Als spannend erwiesen sich vor allem Themen rund um Arbeitsgenehmigungen, Wohnungssuche, Sicherheit und Nightlife.

 

Berufspraxis mit viel internationaler Erfahrung
„Das Berufspraktikum hat bei uns einen großen Stellenwert“, erklärt Studiengangsleiterin Tonka Semmler-Matošić. „Unsere Studierenden verbringen im fünften Semester vier Monate im Praktikum, und zwar in dem zentral-osteuropäischen Land, dessen Sprache sie davor schon zwei Jahre intensiv bei uns gelernt haben. So vereinen wir Berufspraxis mit viel internationaler Erfahrung. Die Studierenden kommen gereift zurück und sind nach Studienabschluss absolut fit für den internationalen Arbeitsmarkt.“ Die Einsatzbereiche der Studierenden entsprechen in etwa den Vertiefungsmöglichkeiten aus dem Studium. Von Controlling und Rechnungswesen, über Marketing, Außenhandel, Projektmanagement, Logistik bis zu Tourismusmanagement reichen die Aufgaben.

 

Wertvolle Infos von den Heimkehrern
Weniger ums Inhaltliche als vielmehr um Organisatorisches rund ums Praktikum drehten sich die Fragen beim Meet&Greet von Studierenden des dritten und fünften Semesters. So wurden wertvolle Infos rund um das temporäre Leben im Ausland ausgetauscht. Hier die wesentlichen Tipps:

Wohnungssuche: hier gilt Airbnb als Anlaufstelle Nummer 1. Bisweilen unterstützt aber auch das Praktikumsunternehmen bei der Suche nach einer Bleibe.

Visa: wer sein Praktikum in Russland absolviert, sollte sich rechtzeitig um ein Studentenvisum kümmern. Auch eine offizielle Einladung durch das Unternehmen kann erforderlich sein.

Arbeitsgenehmigung: wer sein Praktikum in Kroatien verbringt, muss auch eine Arbeitsgenehmigung vorweisen. Die Behördengänge rund um die Übersetzung der erforderlichen Dokumente kann Zeit und Kosten in Anspruch nehmen. Hier unterstützt üblicherweise der Arbeitgeber im Ausland.

Nachtleben: Studierende der FH Burgenland haben im Sommer vor dem Praktikum drei Wochen im Sommerkolleg verbracht und schon dort Kontakte zu einheimischen Studierenden geknüpft. „Mit diesen solltet ihr unbedingt wieder Kontakt aufnehmen und mit in die regional beliebten Clubs gehen“, raten die Studierenden. Kroatische Diskos oder auch die günstigen Preise für Wodka und Co führten bei den Studierenden zu bestimmt unvergesslichen Erlebnissen.

 

Facts zum Studiengang

Bachelorstudium – Wirtschaftsstudium mit zentral- und osteuropäischer Dimension – 6 Semester – Vollzeit (MO bis FR) oder berufsbegleitend (jede Woche: Freitag halbtags, Samstag ganztags) – Akademischer Grad „Bachelor of Arts in Business“ – Studienort Campus Eisenstadt – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung. Studierende erhalten die Möglichkeit, sich in folgenden Bereichen zu spezialisieren: Finanz-, Rechnungswesen und Controlling, Einkauf – Logistik, Marketing – Sales, Tourismusmanagement und Social Business. Anmeldefrist für den Studienstart im Herbst 2020: 31. März 2020

 

Share Button

Related posts