ARBÖ Burgenland: „Sicherer Weihnachtsbaumtransport“

Eisenstadt, 1. 12. 2019

Weihnachten steht vor der Tür, und deshalb steht der Baum-Kauf für Heiligabend in zahlreichen Familien an. „Autofahrer haben manchmal äußerst ‚kreative’ Ideen, ihren Weihnachtsbaum nach Hause zu transportieren“, weiß Josef Schreiner, Techniker im ARBÖ-Landeszentrum Eisenstadt.

arbö

Falsch – und dennoch häufig zu sehen – ist, wenn die motorisierten Weihnachtsmänner den Baum einfach mit einem Seil oder mit Gummizügen auf’s Autodach binden. „Das ist extrem gefährlich, denn beim Beschleunigen oder bei einer Vollbremsung kann der Baum davonfliegen“, sagt der ARBÖ-Techniker. (siehe Foto!!!)

 

ARBÖ-Tipps für den sicheren Transport:

Der ARBÖ empfiehlt beim Transport eines Christbaumes im Fahrzeuginnenraum auf folgende Punkte zu achten, um sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden

 

>>> Baum nur im Netz transportieren.

>>> Das Nadelgehölz unbedingt gut fixieren.

>>> Die Sicht des Lenkers soll nicht beeinträchtigt werden.

>>> Ragt der „XL-Baum“ aus dem Kofferraum, darf er Blinker, Rückleuchten oder das Kennzeichen keinesfalls verdecken.

>>> Überragt die Fracht das Fahrzeugheck um mehr als einen Meter, so wird der „Baum an Bord“ zur Langgut-Fuhre und ist mit einer roten Tafel zu kennzeichnen.

 

Ein gesicherter Transport des Weihnachtsbaumes ist auf jeden Fall zu empfehlen – denn: Ein falscher Transport mit dem Pkw ist ein Vormerkdelikt. „Wer seinen Baum ohne Eintrag im Führerscheinregister nach Hause bringen will, sollte beim Transport folgendes bedenken: Die gesetzlichen Vorschriften kennen auch für Christbäume keine Ausnahmen. Es gelten die gleichen Bestimmungen wie für jedes andere Transportgut“, erklärt Schreiner.

 

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