25. 11. 2019 – Polizei News

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Internetbetrüger überführt

Eine österreichweit agierende Betrügerbande wurde durch die hervorragende Zusammenarbeit mehrerer Polizeidienststellen unschädlich gemacht.

Die Personen, zwei ungarische Männer im Alter von 40 und 44 Jahren sowie eine 42-jährige ungarische Frau, sind verdächtig, seit Juni 2019 durch Inserate auf diversen Plattformen zahlreiche Waren angeboten zu haben und sich die Kaufpreise auf mehrere  – teilweise unter falschen Namen laufende – Konten überweisen haben zu lassen, ohne die Gegenstände den Käufern zu übermitteln.

Weiters wurden Waren über diese Plattformen gekauft, welche von den Verkäufern an verschiedene, von den ungarischen Männern angemieteten Scheinadressen, versendet wurden. Durch die Übermittlung von gefälschten Zahlungsbestätigungen wurden die Verkäufer zum Versand der Waren verleitet.

Die beiden ungarischen Männer stehen außerdem im Verdacht, bei zahlreichen Versandhäusern bzw. Firmen vornehmlich Münzen und Jagdartikel mit dem Vorsatz bestellt zu haben, diese nicht zu bezahlen. Sie mieteten dazu unter falschen Namen mehrere Wohnungen an, wohin die Waren versendet und von ihnen auch abgeholt wurden.

Bediensteten des Landeskriminalamtes Burgenland gelang es durch umfangreiche und akribische Ermittlungen sowie durch die Unterstützung verschiedener Dienststellen im Burgenland, Niederösterreich, Kärnten und Tirol die drei Internetbetrüger auszuforschen. Einer der Männer wurde aufgrund eines Haftbefehles im Burgenland, der zweite in Kärnten festgenommen und einvernommen. Sie zeigten sich zu den Vorwürfen teilweise geständig und wurden in eine Justizanstalt gebracht.

Im Zuge einer Hausdurchsuchung in Tirol stellten die Beamten Münzen, Briefmarken sowie Jagdzubehör sicher. Dabei  wurde die ungarische Frau befragt, sie bestritt ihre Beteiligung an den strafbaren Handlungen.

Derzeit werden die Ermittlungen, insbesondere bezüglich weiterer Opfer in verschiedenen europäischen Ländern, fortgeführt.

Die bis dato festgestellte Gesamtschadenssumme bewegt sich im mittleren fünfstelligen Eurobereich.


Zugmaschine gestohlen

Bislang unbekannte Täter stahlen in Liebing, Bezirk Oberpullendorf, eine landwirtschaftliche Zugmaschine.

Nach GPS-Aufzeichnungen wurde die Zugmaschine am heutigen Morgen um 03:30 Uhr aus einer Landwirtschaftlichen Halle in Liebing gestohlen. Der Täter fuhr anschließend über Klostermarienberg nach Ungarn. Über das PKZ-Nickelsdorf wurde Kontakt mit der ungarischen Polizei aufgenommen und die Zugmaschine konnte im Ortsgebiet von Köszeg aufgefunden werden. Vom Täter fehlt derzeit jede Spur. Der Wert der landwirtschaftlichen Zugmaschine liegt im mittleren fünfstelligen Eurobereich.


Landesweite Verkehrs-Schwerpunktaktion

Ankündigung von  Kontrollen im gesamten Burgenland

Zur Hebung der Verkehrssicherheit wird von Samstag, dem 30. November 2019 zum Sonntag, 01. Dezember 2019, in der Zeit von 16:00 bis 02:00 Uhr mit Kräften der Landesverkehrsabteilung sowie aller Bezirkspolizeikommanden und dem Stadtpolizeikommando Eisenstadt unter Leitung der Landesverkehrsabteilung Burgenland eine landesweite Schwerpunktaktion mit den folgenden Vorgaben durchgeführt:

  • Verstärkte Präsenz sowohl auf Hochleistungsstraßen als auch auf dem unterrangigen Straßennetz
  • Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen
  • Fahrzeug- und Lenkerkontrollen
  • Alkohol- und Suchtmittelmissbrauch von Fahrzeuglenkern
  • Benützung von Rückhaltesystemen
  • Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung

Autoeinbrecher festgenommen

Im Bereich der Park- and Rideanlage des Bahnhofes Parndorf, Bezirk Neusiedl am See, brach ein Mann in einen PKW ein.

In den Vormittagsstunden des 24. November 2019 wurde ein Mann von einem Zeugen dabei beobachtet, als er die Seitenscheibe eines auf dem dortigen Parkplatz abgestellten PKW mit einem Stein einschlug.

Die kurze Zeit später eingetroffenen Polizeibeamten bemerkten auf einem Bahnsteig einen auf einer Bank sitzenden 26-jährigen österreichischen Staatsbürger, auf welchen die Personsbeschreibung passte.

Im Zuge einer Gegenüberstellung mit dem Zeugen erkannte dieser den Mann eindeutig als Täter wieder. Dieser hatte zudem mehrere Gegenstände bei sich, die dem aufgebrochenen Fahrzeug zugeordnet werden konnten bzw. später vom Opfer als ihr Eigentum identifiziert wurden.

Der Verdächtige wurde festgenommen und in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht.


Geschwindigkeitsüberschreitung

Ein österreichischer Fahrzeuglenker war am Vormittag des 24. November 2019 auf der Burgenland Straße B50 im Ortsgebiet von Jois, Bezirk Neusiedl am See, viel zu schnell unterwegs.

Die Radarmessung ergab eine Fahrgeschwindigkeit von 93 km/h, wobei die Messtoleranz bereits zu seinen Gunsten abgezogen wurde. An diesem Straßenabschnitt ist eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erlaubt.

Der Lenker wurde von einer Streife der Landesverkehrsabteilung Burgenland angehalten und die Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See erstattet. Ein Führerscheinverfahren wird eingeleitet werden.

 

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