Landesfeuerwehrleistungsbewerb um das Funkleistungsabzeichen in Silber und Bronze

Eisenstadt, 23. 11. 2019

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Nach dem flächendeckenden Ausbau des bundesweiten digitalen Bündelfunknetzes im Burgenland stellten auch die 322 burgenländischen freiwilligen Orts-, Stadt- und Betriebsfeuerwehren ihr seit Jahrzehnten verwendetes analoges Funksystem im Oktober 2016 auf das digitale BOS-Funksystem (verschlüsseltes Funksystem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) um.

Im Rahmen der vom Land Burgenland unterstützten Ankaufsaktionen wurden den burgenländischen Feuerwehren bis 31. Oktober 2019 3.100 digitale Fixfunkstationen für die Feuerwehrhäuser bzw. digitale Mobil- und digitale Handfunkgeräte für die Einsatzfahrzeuge übergeben. Damit ist eine typenreine Ausstattung der burgenländischen Feuerwehren mit digitalen Funkgeräten gewährleistet. Um allen Feuerwehrfunkern Gelegenheit zu geben ihren Ausbildungsstand unter Beweis zu stellen bzw. sie anzuregen, ihre Kenntnisse zu erweitern, werden österreichweit Funkleistungsbewerbe veranstaltet. Beim Funkleistungsbewerb wird vor allem auf die Bedienung der neuen digitalen Mobil- und Handfunkgeräte besonders Wert gelegt.


  1. Landesfeuerwehrleistungsbewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze
  2. Landesfeuerwehrbewerb um das Funkleistungsabzeichen in Silber

Am 23.11.201, fanden in der Landesfeuerwehrschule Eisenstadt, die diesjährigen Leistungsbewerbe (FuLA) im Bereich des Funkwesens statt.

Insgesamt stellten sich 316 Teilnehmer, davon 50 weibliche, den Herausforderungen in den Kategorien Bronze (174 Bewerber) und Silber (142 Bewerber).

Das digitale Zeitalter macht auch vor den burgenländischen Feuerwehren nicht halt. Bereits seit 2016 wurde landesweit auf das BOS-Funksystem (verschlüsseltes Funksystem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) umgestellt. Diese Umstellung wurde flächendeckend 2018 abgeschlossen (Burgenland). Somit verfügen die 323 freiwilligen Orts-, Stadt- und Betriebsfeuerwehren über digitale Mobil- und Handfunkgeräte. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, wurden auch die Bewerbsbestimmungen an das digitale System angepasst. Gilt es doch im Einsatzfall über die neuen Schnittstellen, mit allen Einsatzorganisationen (Polizei, Rettung, Bundesheer und Behördenvertreter) zu kommunizieren, um gerade bei Großschadensereignissen, effektiver die einzelnen Abläufe koordinieren zu können. Gut ausgebildete Funker, in den einzelnen Wehren, bilden somit die Basis für eine effiziente Einsatzführung.

Um allen Feuerwehrfunkern Gelegenheit zu geben, ihren Ausbildungsstand unter Beweis zu stellen bzw. sie anzuregen, ihre Kenntnisse zu erweitern, werden österreichweit Funkleistungsbewerbe veranstaltet. Man möchte somit einen einheitlichen, bundesweiten, Standard erzielen. Dieses Zusammenspiel der Kräfte, aus verschiedenen Landesverbänden, wurde erst unlängst, im Zuge einer überregionalen Katastrophenübung, unter Beweis gestellt.

Die burgenländischen Bewerber und Bewerberinnen müssen beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb um das FuLA in Bronze und Sillber, bei den vier nachstehend angeführten Prüfungsstationen ihr theoretisches Wissen und praktisches Können unter Beweis stellen:

 

 

Gerätekunde: 

Praktische Arbeit mit den bei den burgenländischen Feuerwehren verwendeten digitalen Mobil- und Handfunkgeräten

Bedienung der Sirenensteuerendstelle:

Auslösung verschiedenster Alarme und Störungs-behebung bei den in den bgld. Feuerwehrhäusern installierten Sirenensteuerendstellen

Einsatzablauf:

Vorgegebene Funkgespräche (Ausrückmeldung, Nachalarmierung von Feuerwehren, Lagemeldungen, Einrückmeldung) gemäß Dienstanweisung des Landesfeuerwehrverbandes abwickeln

Fragen und Buchstabieren:

Verschiedenste Fragen zum Thema „Feuerwehrfunk“ beantworten und Wörter gemäß österreichischem Buchstabieralphabet richtig buchstabieren.

 

Nach Beendigung der Leistungsprüfung, durften die Teilnehmer aus dem Bezirk Mattersburg die weiße Fahne hissen.

OBR Adolf Binder dankte allen Teilnehmern, aus dem Bezirk Mattersburg, für ihr Engagement, die erbrachten Leistungen, als auch für die intensive Vorbereitungszeit zu diesem Bewerb. Die Tatsache, dass alle Teilnehmer aus dem Bezirk den Bewerb positiv beenden konnten, beweist den hohen Ausbildungsstand innerhalb der einzelnen Wehren und bestätigt die Ausbildungsarbeit auf Bezirksebene.

Der Leistungsbewerb stellt eine Vertiefung und Festigung des Erlernten dar und dient somit dem jeweiligen Einsatzleiter, im Anlassfall, als fundierte Führungsunterstützung, so OBR Binder.

Zur Siegerehrung konnte Landesfeuerwehrkommandant LBD Ing. Alois Kögl den LH-Stv. Landesfeuerwehrreferent Johann Tschürtz, LR Heinrich Dorner, sowie zahlreiche Führungskräfte aus den einzelnen burgenländischen Feuerwehrbezirken, begrüßen.

 

 

Bewerb Bronze Name Feuerwehr
  OLM Jagschich Viktoria Antau
OFM Berger Tanja Bad Sauerbrunn
FM Huber Bernd Mattersburg
OLM Glavanits Stefan
FM Dienbauer Laura
FM Seidl Alexander
HFM Glavanits Christian
OFM Melkes Christoph
FM Lehner Sabrina Victoria
FM Frost Nico Marcel Neudörfl
JFM Waldherr Hanna
FM Maritean Raul
JFM Solomon Marcel
FM Paul Nikolaus Walbersdorf
LM Günser Wolfgang
FM Strodl Julian
HBI Nussbaumer Franz Wiesen
FM Rauhofer Michelle

 

 

 

Bewerb Silber Name Feuerwehr
  OLM Szlavich Paul Bad Sauerbrunn
LM Spuller Michael Forchtenau
LM Frenner Daniel
LM Bugnyar Paul Mattersburg
BM Geissler Stefan
FM Dienbauer Sebastian
HBI Dienbauer Thomas Ernst
LM Lehner Peter
FM Huber Mario
LM Aufner Martin
OFM Strobl Andreas
LM Strobl Martin
BM Schmid Peter Neudörfl
FM Valenka Thomas Franz
FM Grieer Kai
FM Moritz Johannes Rohrbach bei Mattersburg
FM Kainz Denise Stöttera
FM Cattaneo Raffaele

 

 

 

 

 

 

 

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