ZU[SAMMEN]KUNFT 2.0

Eisenstadt, 19. 11. 2019

Am 19. November 2019 fand an der PH Burgenland die Auftaktveranstaltung des Zentrums Inklusion und Mehrsprachigkeit mit dem Titel ZU[SAMMEN]KUNFT 2.0 statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, alle Akteur_innen und Vertreter_innen der Bildungseinrichtungen, Politik und Wissenschaft für den Themenkomplex Inklusion und Mehrsprachigkeit zu sensibilisieren. Rund 300 Lehrer_innen aller Schularten, Elementarpädagog_innen, Freizeitpädagog_innen, Lehrende und Studierende der PH Burgenland sowie Kooperationspartner_innen aus dem Bildungsbereich und der Politik nahmen an diesem Forum der Vielfalt teil.

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Kinderchirurg und Kabarettist Omar Sarsam; Henri Julius, Professor für Pädagogik an der Universität Rostock; PH-Rektorin Sabine Weisz; LR Daniela Winkler; Walter Reiss, Moderator; Bildungsdirektor Heinz Zitz; Elementarpädagogin Karin Back; Leiterin des Referats Kindergarten Gerda Konrath

„Die multi-pluralistische Gesellschaft ist eine Realität, auf die wir reagieren müssen. Die pädagogischen Institutionen stehen vor neuen Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Inklusion als Wertschätzung und Anerkennung von Diversität und Unterschiedlichkeit ist eine Antwort“, betonte PH-Rektorin Sabine Weisz. Inklusion sei als Entwicklungsprozess zu verstehen, das erfordere, dass alle Beteiligten ständig im Dialog bleiben. Diese Veranstaltung sollte ein Startschuss und Auftakt dafür sein, dass in Zukunft Diversität als Selbstverständlichkeit und Ressource in der Bildungslandschaft des Burgenlandes etabliert wird.

Henri Julius, Professor für Pädagogik an der Universität Rostock, hielt eine Keynote zum Thema „Bindung und Emotion“. Kinderchirurg und Kabarettist Omar Sarsam spannte den Bogen der Inklusion durch ein musikalisches Kabarett mit multikulturellen Aspekten.

Im Rahmen einer Diskussion tauschten die Keynote-Speaker Henri Julius und Omar Sarsam, PH-Rektorin Sabine Weisz, Landesrätin Daniela Winkler, Bildungsdirektor Heinz Zitz, die Leiterin des Referats Kindergarten Gerda Konrath und Elementarpädagogin Karin Back ihre persönlichen und professionellen Bezüge zum Thema Inklusion und Mehrsprachlichkeit aus und unterhielten sich ferner über die nächsten Schritte sowie zukünftige Entwicklungen.

Bei einer Open-Foto-Session der Fotografin Birgit Machtinger hatten die Teilnehmer_innen der Veranstaltung die Möglichkeit ein persönliches Statement zum Thema „Antidiskriminierung“ auf eine Tafel zu schreiben und sich ablichten zu lassen. Diese Aktion war eine Initiative des Amts der Burgenländischen Landesregierung (Referat Frauen, Antidiskriminierung und Gleichbehandlung).

 

Inklusion an der PH Burgenland

Die Schaffung einer Vernetzungsmöglichkeit für unterschiedliche Berufsgruppen im pädagogischen Feld zum Schwerpunkt Inklusion und Mehrsprachigkeit ist ein großes Anliegen der PH Burgenland. 2018 wurde ein Kompetenzzentrum für Inklusion und Mehrsprachigkeit gegründet, das sich als Dialogpartner sowie Ort der Beratung, Vernetzung und Entwicklung versteht. Auch in der Ausbildung hat die PH Burgenland wichtige Schritte gesetzt. Besondere Berücksichtigung findet dieser Ansatz im Bachelorstudium Primarstufe in den Schwerpunkten „Inklusive Pädagogik“ sowie „Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung“.

 

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