LBL: Neue Flüchtlingswelle droht

Eisenstadt, 7. 11. 2019

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Das Bündnis Liste Burgenland hat aktuelle und konkrete Informationen und aktuelle Photos über Flüchtlingsströme in Bosnien. Wir fordern Maßnahmen, um ein Durchwinken wie 2015 zu verhindern und die Sogwirkung nach Österreich zu stoppen. Daher wird eine Umstellung auf reine Sachleistungen, effektiver Grenzschutz und eine Babyprämie statt Migration gefordert.

Kölly: „Heute bittet die Türkei um Hilfe wegen Flüchtlingen. Man sieht also, wie wichtig es ist, hier endlich zu handeln. Das betrifft EU, Bund und Land.“

Pregl: „Am Balkan sehen wir, wie sich eine neue Flüchtlingswelle formiert. In Bosnien kommen in der Stadt Bihac 200 bis 400 Flüchtlinge täglich an, in der Stadt Voijak machen sich aus dem dortigen Flüchtlingslager weit über 100 Flüchtlinge, vor allem Afghanen und Pakistani, Richtung Kroatien zu Fuß auf. Dadurch entsteht ein großer Migrationsdruck.

Ingesamt gibt es zur Zeit 3 Gefahrenpotentiale: 1. auf der Balkanroute, 2. Griechenland Insel Lesbos täglich über 200 Flüchlinge, 3. Drohung Erdogan. Um eine Katastrophe wie 2015 zu verhindern gilt es daher 3 Punkte umzusetzen:  (1) Grenzschutz verstärken, (2) keine illegale Einwanderung, (3) unbedingte Registrierung der Flüchtlinge.“

Kölly: „Ein Durchwinken ohne Registrierung wie 2015 darf es nicht mehr geben. Es sind zwingend Fingerabdrücke zu nehmen. Das Wegwerfen von Pässen darf nicht belohnt werden. Der Zustrom illegaler Migranten belastet unser Sozialsystem für Jahrzehnte und lässt keinen Spielraum zur Förderung unserer Kinder. In Wien Simmering etwa wird für ein leerstehendes Flüchtlingsheim 45.000 EUR pro Monat bezahlt. Wir wollen auf unsere Leute schauen und fordern daher eine Babyprämie statt Migration.“

Kölly: „Es ist zudem steng zwischen Flüchtlingen und Migranten zu unterscheiden. Beim Großteil der ankommenden Menschen handelt es sich um Migranten, die die Hilfe für die echt bedürftigen Flüchtlinge erschweren. Um die Sogwirkung nach Österreich endlich zu beenden, fordern wir zudem endlich kein Geld, sondern nur mehr Sachleistungen zu bezahlen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

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