Gedenkfeier und Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer des Krieges beim Landesehrenmal am Geschriebenstein

Geschriebenstein, 4. 11. 2019

Seit der Errichtung des Landesehrenmales am Geschriebenstein im Jahre 1961 findet dort jährlich am ersten Sonntag im November eine Gedenkfeier zu Ehren aller in beiden Weltkriegen gefallenen Kameraden und Einsatzkräften statt. Landtagspräsidentin Verena Dunst in Vertretung von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil nahm bei dieser Gedenkfeier ebenso, wie 27 Verbände, teil.

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Landtagspräsidentin Verena Dunst sagte am Geschriebenstein: „Zum einen gedenken wir den gefallenen und vermissten Soldaten der beiden Weltkriege. Zum anderen haben wir das Vorhaben, uns jenen Werten zu besinnen, die ein friedvolles und respektvolles Zusammenleben und gemeinsames Wirken garantieren.“

Zahlreiche Ehrengäste, darunter die Landtagspräsidentin Verena Dunst, sowie Kameradschaftsverbände waren gekommen, um den verstorbenen Opfern des Krieges zu gedenken. Die Festansprache nahm der Präsident des ÖKB Burgenland Ernst Feldner vor, ehe ein Ökumenischer Wortgottesdienst und die Kranzniederlegung erfolgen.

Der Österreichische Kameradschaftsbund nimmt eine wichtige Funktion ein, indem Gedenkfeiern abgehalten werden und die Erhaltung von Kriegerdenkmälern unterstützt wird. Solche sind nicht nur Gedenkstätten, sondern auch Mahnmale. Sie sollen die Bevölkerung daran erinnern, dass Kriege keine Probleme lösen und viele unschuldige Menschen sterben müssen.

„Besinnen wir uns darauf, was die Burgenländerinnen und Burgenländer der Kriegs- aber auch Nachkriegszeit geleistet haben und behalten wir die Schrecken des Krieges in mahnender Erinnerung. Nur so kann unsere Gesellschaft dauerhaft aus der Geschichte lernen und die heutige Jugend dadurch in der Gegenwart adäquat die Zukunft gestalten“, sagte Landtagspräsidentin Verena Dunst.

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