ÖVP Hirczy: Dringender Handlungsbedarf nach Secop-Schließung

Eisenstadt, 23. 10. 2019

Die bekannt gewordene Schließung des Kompressoren-Herstellers „Secop“ in Fürstenfeld führt zum Arbeitsplatzverlust für 250 Mitarbeiter. Betroffen ist auch das Burgenland, denn es sind im Werk 150 Menschen – von derzeit rund 390 Mitarbeitern am Standort Fürstenfeld – aus dem Südburgenland beschäftigt. Vor allem aus dem Bezirk Jennersdorf sind Unzählige im Werk in der Steiermark beschäftigt, die jetzt ihren Arbeitsplatz verlieren könnten.  „Wir fordern Unterstützung für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Beteiligung des Landes Burgenland bei der angekündigten Arbeitsstiftung!“, erklärt Landtagsabgeordneter und Bezirksparteiobmann Hirczy.

övp

„Nun gilt es rasch zu handeln. Lippenbekenntnisse werden die Misere nicht mindern. Es geht darum, dass der Standort und somit Arbeitsplätze gerettet werden und andererseits auch darum, viele Familien vor drohenden Existenzproblemen zu bewahren“, so Hirczy.

Betroffen von der Schließung und Verlegung der Produktion in die Slowakei und nach China sind rund 250 Beschäftigte. Im südlichsten Bezirk herrscht ohnehin eine hohe Arbeitslosigkeit. „Jahrelang wurden die Arbeitslosenzahlen schön geredet, ohne zu bedenken, dass viele einen Arbeitsplatz in der benachbarten Steiermark gefunden haben. Jetzt zeigt sich der fehlende Einsatz um den Wirtschaftsstandort in Jennersdorf“, gibt Hirczy zu bedenken und fordert die Landesregierung auf, sich an der Arbeitsstiftung zu beteiligen: „Die Beschäftigten haben sich die Unterstützung seitens der Landesregierung auf jeden Fall verdient. Es muss um jeden Arbeitsplatz gekämpft werden! 100 Arbeitslose zusätzlich im Bezirk Jennersdorf wären ein Drama!“, erklärt LAbg. Hirczy abschließend.

 

Share Button

Related posts