ÖVP: Neues Beamtendienstrecht ist Sozialabbau!

Eisenstadt, 10. 10. 2019

Einheitslohn im Land: „Neues Beamtendienstrecht ist Sozialabbau!“

Auch nach einer neuerlichen Präsentation des rot-blauen Einheitslohns reagiert ÖVP-Landesgeschäftsführer mit klaren Worten: „Die SPÖ tut immer so als wäre ihr ‚Einheitslohn‘ sozial – das Gegenteil ist jedoch der Fall: Sozialleistungen werden gestrichen, Urlaubstage reduziert, die Wochenarbeitszeit sogar erhöht und Lohnerhöhungen finden defacto nicht statt. Wirkliche Verschlechterungen für Landesbedienstete und das soll mit einem Einheitslohn für alle gerechtfertigt werden“, kritisiert Landesgeschäftsführer Christoph Wolf.

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Labg. Mag. Christoph Wolf, Lgf. ÖVP

Beim neuen Beamtendienstrecht zeigt die SPÖ einmal mehr ihr wahres Gesicht. „Bis dato haben die SPÖ und die Arbeiterkammer, in der auch Hergovich arbeitet, Stimmung gegen die Arbeitszeitflexibilisierung gemacht. Im neuen Beamtendienstrecht sind Landesbedienstete sogar mit einem 13-Stunden-Tag konfrontiert. Wo ist hier der Aufschrei der roten Arbeitnehmervertreter?“, fragt sich Wolf und ergänzt: „Die SPÖ fordert in ihrem Wahlprogramm die 35-Stunden-Woche und eine 6. Urlaubswoche für alle. Und was macht die SPÖ dort, wo sie wirklich verantwortlich ist? Sie kürzt drei Urlaubstage und erhöht die Arbeitszeit um 2,5 Stunden pro Woche. Hier zeigt die SPÖ ihr unsoziales Gesicht. Das ist Sozialabbau auf höchstem Niveau. Und die Doppelmoral schreit zum Himmel!“

 

Volkspartei steht für faire Entlohnung von Leistung

Statt einem kommunistischen Einheitslohn fordert die Volkspartei ein faires und gerechtes Gehaltsmodell. „Die Menschen haben sich je nach Ausbildung einen fairen Lohn verdient. Die Sozialdemokratie wirft ihre Grundsätze über Bord – nur um der Überschrift ohne Substanz gerecht zu werden, sonst ist nämlich nichts daran gerecht“, so Wolf abschließend.

 

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