Vorrang für unsere regionalen Lebensmittel

Eisenstadt, 7. 10. 2019

„Unsere Landwirtinnen und Landwirte stehen für regionale Produkte von höchster Qualität. Sie produzieren die besten Lebensmittel, für jedes Agrarprodukt aus Übersee gibt es eine hochwertigere regionale Alternative. Wer Lebensmittel aus fernen Ländern kauft, importiert damit auch tausende Transportkilometer und niedrigere Umweltstandards“, so Landesgeschäftsführer Christoph Wolf. Im Gegensatz zu Rot-Blau gibt die Volkspartei allerdings der Regionalität den Vortritt. „Wer regional und saisonal einkauft, trägt zum Klimaschutz bei und stärkt die Wertschöpfungskette im eigenen Land. So sichern wir auch noch viele vor- und nachgelagerten Jobs“, so Bauernbunddirektor Josef Prantl. In dem Zusammenhang nicht so gut, hat die SPÖ im Wahlkampf eingekauft. Butter aus Deutschland und Marmelade aus Italien fand sich im Plastiksackerl einer SPÖ-Kandidatin in Steinbrunn.

övp

Aus dem Ausland stammendes Rindfleisch ist für einen bis zu viermal höheren CO2-Ausstoß verantwortlich im Vergleich zum regional produzierten Pendant. Es geht hier nicht nur um unser Klima, sondern auch um die Lebensgrundlage unserer Landwirte. „Die Volkspartei stellt sich klar hinter unsere Bauernschaft, die uns Tag für Tag mit Lebensmitteln höchster Qualität versorgt“, so Wolf, der weiter betont: „Ich wünsche mir für meine Kinder, dass sie Lebensmittel essen, die vor Ort in der Gemeinde wachsen und produziert werden – und nicht aus dem Ausland kilometerweit importiert wird – nur weil „Bio“ drauf steht und niemand weiß, ob es das auch wirklich ist.“

Gerade deswegen sehen die beiden Politiker die SPÖ-Wahlwerbung just in der Heimatgemeinde von Agrarlandesrätin Astrid Eisenkopf mit Verwunderung: Marmelade und Butter, die nicht Bio ist, nicht aus dem Burgenland und in einem Plastiksackerl wurden verteilt. „Die SPÖ nimmt hier sich selbst und das Thema nicht ernst. Wasser predigen und Wein trinken“, so Wolf. Damit ist klar, dass die SPÖ nicht nur Bio vor die Regionalität stellt, sondern auch ausländischen Produkten – bio oder nicht bio – den Vorzug gibt, wenn der Preis stimmt. „Den anderen 100 Prozent Bio vorzuschreiben und, um das eigene Wahlkampfbudget zu schonen, sofort zur ausländischen Billigware greifen – das ist Agrarpolitik á la SPÖ. Deshalb kandidiere ich bei der Landtagswahl 2020, um mich für eine bessere Unterstützung der Landwirtschaft einzusetzen, dazu braucht es einen praktischen Hintergrund“, so Prantl.

 

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