GRÜNE beharren auf Verbot der Entenjagd an der Leitha

Eisenstadt, 2. 10. 2019

Anlässlich des Welttierschutztages und einer neuen Diskussion dazu, fordern die GRÜNEN erneut ein generelles Verbot des Aussetzen von Tieren nur für den Abschuss. Konkret geht es um hunderte Enten an der Leitha.

grüne

Dagegen bildet sich eine immer größer werdende Front. Dahinter stehen auch immer mehr JägerInnen, wie z.B. Dr. Herbert Weltler, der einen offenen Brief dazu verfasst hat. Dr. Weltler ist selbst Jäger und bezeichnet diese Vorgänge zu Recht als „sinnloses Aussetzen von Zuchttieren nur zum Gaudium einiger und zum Totschießen“.

Bezirksjägermeister Hannes Mosonyi hatte zuletzt die Gegnerschaft als Radikal-Veganer bezeichnet. „Es wäre mir neu, dass Bürgermeister Friedl oder der Landesjägermeister Roman Leitner Radikal-Veganer wären. Beide verurteilen diese Praktiken, die ich nicht als Jagd bezeichnen kann,“ so Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller. Mosonyi befürchte ein generelles Verbot des Auswilderns wohl zurecht, so der GRÜNE, „weil für derartige Praktiken zum Glück immer weniger Verständnis besteht.“

„Das Aussetzen und Abknallen von Enten zum puren Spaß widerspricht dem Tierschutz, dem Gewässerschutz, dem Naturschutz und sichtbar auch einer nachhaltigen Jagd. Höchste Zeit, dass dem Irrsinn Einhalt geboten wird.“ Spitzmüller setzt auf Landerätin Eisenkopf, die bereits eine Verschärfung des Jagdgesetzes ankündigte – obwohl bereits jetzt ein Aussetzen von Tieren lediglich zur Bestandsaufstockung erlaubt ist. „Wenn Zuchtenten ausgesetzt werden hat das damit genau nichts zu tun“, so Spitzmüller.

 

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