LBL: FPÖ Burgenland ohne Hofer-Bonus im Land nur mehr zwischen 8 bis 10 Prozent

Eisenstadt, 30. 9. 2019

Manfred Kölly (LBL) reagiert auf die Realitätsverweigerung von LH-Stv Tschürtz (FPÖ) im ORF-Interview (https://burgenland.orf.at/stories/3015057/). In diesem hatte er gemeint, die FPÖ Burgenland liege nun bei 17%  wieder „am Level“. Tatsächlich liegt die FPÖ Burgenland nun unter 10 Prozent.

lblKölly: „LH-Stv Tschürtz zeigt wieder ganz deutlich, dass er als FPÖ Landeschef vollkommen überfordert ist. Diese Einschätzung teilt auch Krone Adabei Michael Jeannée. Ich werde ihm etwas auf die Sprünge helfen. Es waren Nationalratswahlen und keine Landtagswahlen! Im Land schneidet die FPÖ im Burgenland traditionell wesentlich schlechter abschneidet als im Bund. Außerdem gibt es bei den Landtagswahlen keinen Hofer-Bonus. Die FPÖ Burgenland liegt also bei etwa 8-10 Prozent und nicht 17 Prozent! Uns soll das Augenverschließen nur Recht sein. Wir machen ehrliche Politik für die Bürger, wir werfen unsere Positionen nicht für Posten über Board, wir betreiben keinen Postenschacher! Wir sind die echten Blauen und halten, was wir versprechen! Daher ist unser Ziel für die Landtagswahl 2020 3-4 Mandate.“

Dr. Schütz: „Ich möchte die Abschätzung von Manfred Kölly begründen. Den Hofer-Bonus kann man mit ca. 3-5 % beziffern. Dies ergibt sich durch den Vergleich des Ergebnisses im Burgenland mit dem im Bund. Während die FPÖ Burgenland etwa um -1% bis -3 % in den Jahren 2006-2015 schlechter als der Bund abgeschnitten hat, liegt die FPÖ Burgenland nun um ca. 2 % besser. Die Differenz zwischen Landes- und Bundesergebnis kann man mit ca 5 – 6 % beziffern. So holte die FPÖ Burgenland bei der Landtagswahl 2005 5,75 %, bei der Nationalratswahl 2006 ca 11%; bei der der Landtagswahl 2010 ca 9 %, bei den Nationalratswahlen 2008 ca 16,2%, 2013 ca 17,4 % . Wir schätzen, dass der fehlende Hofer-Bonus bei der Landtagswahl 2020 mit 2-3 % zu Buche schlagen wird.“

 

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