LH-Stv. Johann Tschürtz bei Schwerpunktaktion in Rudersdorf

Rudersdorf, 20. 9. 2019

„Die Zusammenarbeit seitens des Landes und der Landespolizeidirektion Burgenland klappt hervorragend. Es geht um die Sicherheit im Straßenverkehr und daher sind diese Kontrollen von größter Bedeutung und sehr wichtig“, sagte der Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz bei seinem Besuch beim landesweiten Planquadrat in Rudersdorf.

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Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz (2.v.r. hinten) mit Einsatzleiter Oberst Andreas Stipsits (hinten rechts) sowie Kurt Luisser (2.v.l. hinten) und Beamten bei ihrer Arbeit beim landesweiten Planquadrat.

 

Die Landesverkehrsabteilung Burgenland führte am Freitagabend auf Anordnung von Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verhinderung von Verkehrsunfällen im Zuge einer landesweiten Schwerpunktaktion technische Kontrollen von Lastkraftwagen, Kleintransportern und PKW´s auf der B65 im Bezirk Jennersdorf durch. Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz besuchte gemeinsam mit Einsatzleiter, Oberst Andreas Stipsits, die Kollegen in der Prüfhalle Luisser von Kurt Luisser in Rudersdorf. Das Hauptaugenmerk der Kontrollen lag auf der Überprüfung des technischen Zustandes der Fahrzeuge, der Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten sowie der Beeinträchtigung durch Alkohol und Suchtgift.

„Schwerpunktaktionen werden von uns 16 Mal im Jahr durchgeführt. Am vergangenen Freitag gab es vor allem in Rudersdorf Fahrzeug- und Lenkerkontrollen. Es wurden aber auch Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen, Fahrzeug- und Lenkerkontrollen sowie Alkohol- und Suchtmittelmissbrauch von Fahrzeuglenkern, sowie Kontrollen der Rückhaltesysteme sowie Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung im gesamten Burgenland kontrolliert“, erklärte Einsatzleiter Oberst Andreas Stipsits. Überprüfungen seitens der Landespolizeidirektion finden sechs bis acht Mal im Monat in Zusammenarbeit mit der ASFINAG und dem Land Burgenland, Büro Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz, statt.

Insgesamt befanden sich 70 Beamte im Einsatz, die Kontrollen bei der Schwerpunktaktion im gesamten Burgenland durchführten.


Planquadrat im Burgenland – Ergebnis

Am Freitag, 20.09.2019, in der Zeit von 14:00 Uhr bis 02:00 Uhr, wurde ein landesweites Planquadrat durchgeführt, woran insgesamt 77 Polizistinnen und Polizisten der LVA und Autobahnpolizeiinspektionen, dem Stadtpolizeikommando und den Bezirkspolizeikommanden teilnahmen.

Das Planquadrat wurde mit Hauptaugenmerk auf die Nichteinhaltung der Alkohol- und Drogenbestimmungen, Geschwindigkeitsübertretungen, Nichteinhalten des Telefonierens ohne Freisprecheinrichtung, sowie auf Delikte, die hauptverantwortlich für Verkehrsunfälle sind, durchgeführt.

Es wurde sowohl auf dem hochrangigen als auch auf dem unterrangigen Straßennetz kontrolliert. Die Schwerpunktaktion war in den Medien angekündigt worden.

Im Zuge der Schwerpunkaktion wurden technische Kontrollen bei der Prüfhalle Luisser in Rudersdorf auf der B 65, sowie eine Roadrunneraktion im Stadtgebiet von Oberpullendorf mit Unterstützung der Techniker vom Amt d Burgenländischen Landesregierung durchgeführt.

 

Dabei wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Roadrunner Oberpullendorf:

  • 2 Motorradfahrer wurden wegen Manipulation an der Auspuffanlage an die BH OP angezeigt
  • Kontrolle eines ung PKW mit 3 Insassen auf der Heimfahrt nach Ungarn. Bei der technischen Kontrolle wurden 3 schwere Mängel und 1 x Gefahr im Verzug festgestellt. Kennzeichentafeln und Zulassungsschein wurden vorl abgenommen und Weiterfahrt untersagt.
  • Bei der Fahrzeug- und Lenkerkontrolle eines weißen Sportwagens aus dem Bezirk Oberpullendorf wurde festgestellt, dass der Lenker keinen Führerschein vorweisen konnte. Dieser liegt noch immer auf der zuständigen Bezirkshauptmannschaft auf, weshalb auch die Weiterfahrt untersagt wurde.

Bei der technischen Kontrolle wurden Mängel an den Seitenspiegel links und rechts, an den Leuchten hinten und vorne (mit einer Folie überklebt), Räder- und Reifen-kombination 1. und 2. Achse (keine Übereinstimmung mit den Genehmigungsdoku-menten), festgestellt.

  • Bei einem Lenker aus dem Bezirk Oberpullendorf wurden bei der technischen Kontrolle 2 schwere Mängel festgestellt:
  • Verwendete Rad/Reifendimension war in den Genehmigungsdokumenten nicht  freigegeben; Reifen scheuerten am Kunststoffinnenteil des Radkastens
  • Beim Auspuffsystem war derartig manipuliert worden, dass Gefahr bestand Teile der Auspuffanlage zu verlieren. Auch war der Katalysator ausgebaut, weshalb auch Gefahr im Verzug bestand und daher die Kennzeichentafeln und der Zulassungsschein wurden vorläufig abgenommen wurden. Weiterfahrt untersagt.

 

Alkohol- Geschwindigkeit- und Suchtgiftkontrollen:

Es wurden insgesamt ca 900 FahrzeuglenkerInnen kontrolliert und 695 Alkomat- bzw Alkovortests  durchgeführt, wobei insgesamt 10 LenkerInnen die Fahrzeuge in einem  alkoholbeeinträchtigten Zustand lenkten.

 

  • 8 LenkerInnen hatten mehr als 0,8 Promille (§ 5/1 StVO) – 6 x m, 2 x w;
  • 2 Lenker hatten mehr als 0,5 Promille (§ 14/8 FSG) – 2 x m;
  • Der höchste gemessene Alkoholwert wurde bei einem 49jährigen Autolenker im Bezirk Neusiedl am See mit 1,62 Promille festgestellt.

 

Weiteres wurden:

  • 5 Kennzeichen abgenommen;
  • 143 sonstige Anzeigen und 626 Radaranzeigen erstattet.

 

MA: Im Stadtgebiet von Mattersburg wurde ein Lenker mit einer Geschwindigkeit von 97 km/h mittels Laserpistole gemessen (50 km/h) und der BH MA angezeigt.

OP: Ein Kraftfahrzeuglenker, welcher bereits seit längerer Zeit keinen Führerschein mehr besaß wurde kontrolliert und diesbezüglich der BH Oberpullendorf angezeigt.

GS: Ein Motorradlenker, welcher über eine lange Wegstrecke einen „Wheelie“ fuhr, konnte von einer Zivilstreife nach Verfolgung angehalten werden.

 

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