ÖVP Strommer: „FPÖ und SPÖ für Heeres-Budgetloch mitverantwortlich!“

Eisenstadt, 16. 9. 2019

Anlässlich der Pressekonferenz der FPÖ Burgenland zur Situation des Bundesheeres meldet sich der 2. Landtagspräsident und ÖVP-Sicherheitssprecher Rudolf Strommer zu Wort. „Als ehemaliger Offizier und jetziger Reserve-Offizier weiß ich über die finanzielle Situation des Bundesheeres Bescheid. 0,53 Prozent des BIP sind einfach zu wenig. Schon vor Jahren hat die sogenannte ‚Zilk-Kommission‘ festgestellt, dass für ein ordentliches Bundesheer 1 Prozent des BIP notwendig sind“, so Strommer, der ergänzt: „Seit 2007 hatten SPÖ und FPÖ das Verteidigungsministerium inne, hier die Verantwortung abzuwälzen, ist schlichtweg falsch.“

Strommer Logo
Ing. Rudolf Strommer, ÖVP, 2. Landtagspräsident

Strommer macht aufmerksam, dass in der gestürzten Bundesregierung mit Mario Kunasek ein FPÖler die Verantwortung über das österreichische Bundesheer innehatte. „Vor Kunasek waren es drei sozialdemokratische Verteidigungsminister – Darabos, Klug und Doskozil. Sich jetzt hinzustellen und die Politik rund um das Heeres-Budgetloch aufzuzeigen und die ÖVP zu kritisieren, das versteht niemand“, erklärt Strommer.

 

Das Bundesheer ist wichtiger denn je

Gerade das Burgenland als Grenzregion weiß, wie wichtig ein gut ausgestattetes Bundesheer in Krisensituationen ist. „Bei Katastrophenfällen und bei Gefahr beschützt das Bundesheer das Volk. Das muss auch in Zukunft möglich sein. Deshalb fordern wir ausreichend finanzielle Mittel“, so Strommer der sich vergangenes Wochenende gemeinsam mit Landesparteiobmann Thomas Steiner beim Tag der Sicherheit in Eisenstadt von der hervorragenden Arbeit des Bundesheeres und aller Einsatzorganisationen überzeugte.

 

Share Button

Related posts