LH-Stv. Tschürtz: Kommt Schwarz-Grün wird’s für Pendler teuer!

Eisenstadt, 11. 9. 2019

Alarmierend sind die ersten Ansagen der Grünen für den Fall ihrer Regierungsbeteiligung. Am Dienstag sagte der Spitzenkandidat der Grünen, Werner Kogler, in einem Standard-Interview, dass die Erhöhung des Spritpreises um 50 Cent pro Liter, eine Citymaut in Wien und Tempo 100 auf Autobahnen bis 2023 kommen müsse.
Damit würde sich der Arbeitsweg der burgenländischen Pendler um bis zu 50% verteuern und die Landwirtschaft ebenfalls erheblich zur Kasse gebeten werden. Solange der öffentliche Verkehr nicht in der Lage ist an die Stelle des Pkw zu treten, solange ist das für LH-Stv. Tschürtz indiskutabel.

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Landeshauptmann-Stv. Johann Tschürtz, FPÖ

Landeshauptmann-Stellv. Johann Tschürtz reagiert auf die Aussagen des Spitzenkandidaten der Grünen, Werner Kogler, der in einem Standard-Interview von einer massiven Erhöhung der Spritpreise und einer Citymaut in Wien schwadroniert.

„In ihrem Überschwang vor einem erwarteten Wahlerfolg schießen die Grünen mit ihren Forderungen weit übers Ziel. Die Erhöhung der Spritpreise um 50 Cent je Liter würde viele burgenländische Pendler treffen, die nicht das Glück haben eine taugliche öffentliche Verbindung zu haben. Rechnet man die angestrebte Citymaut hinzu, so verteuert sich der monatliche Aufwand zur Anreise in die Arbeit um bis zu 50% “, so Tschürtz.

Tschürtz weiter: „Es ist nett, dass es in Wien ein engmaschiges Netz an Öffis gibt, das der Bund mitfinanziert hat. Es ist auch toll, wenn man dafür nur 1 Euro pro Tag bezahlt. Aber die Grünen sollen auch daran denken, dass es Menschen gibt, die nach Wien einpendeln müssen um Arbeit zu haben. Auch wenn diese Pendler nicht zur Kernwählerschicht der Grünen gehören, darf man sie nicht für den Klima-Alarmismus der Grünen bestrafen. Wie will man die Einkommensverluste der Pendler dann ausgleichen? Dazu gibt es keine grüne Antwort. Beim Fordern von zusätzlichen Steuern schnurrt der grüne E-Motor, beim Abfedern von sozialen Härtefällen kommt der Motor ins Stottern.“

„Norbert Hofer war als Minister auf einem völlig richtigen Weg.  Nicht das Bestrafen von Pendlern, die auf ihren Pkw. angewiesen sind, ist der Weg, sondern der Ausbau der Öffis in die Ballungszentren und die Förderung von biogenen Treibstoffen und Wasserstoff ist der richtige Weg. Was Wasserstoff betrifft, hätte die Überproduktion von Strom durch Windkraft im Seewinkel dazu genutzt werden sollen E-Fuel zu erzeugen. Das ist konkret. Das schafft Arbeitsplätze, ist klimaneutral und nachhaltig. Dadurch könnte der CO² Ausstoß erheblich reduziert werden. Auch die Attraktivierung des Umstiegs auf neue, schadstoffarme Fahrzeuge würde etwas bringen. Das Einschränken von Lebendtiertransporten und die Verlagerung des Fernverkehrs vom Lkwauf die Schiene soll ebenfalls forciert werden. Aber Pendler zuerst zur Kasse zu bitten ist ideenlos und für uns indiskutabel. Wenn die ÖVP bei Schwarz-Grün darauf eingeht, wird sie umgehend die Rechnung dafür präsentiert bekommen. Dieser Weg führt ÖVP rasch wieder Richtung 20%“, schließt Tschürtz.

 

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