ÖVP: Fehlender Markt gefährdet Bio-Landwirtschaft

Eisenstadt, 7. 9. 2019

Auf den Zwischenbericht der Bio-Wende reagiert ÖVP-Agrarsprecher Walter Temmel mit einer Warnung: „Das große Interesse an der Umstellung auf Bio in der Landwirtschaft ist zwar erfreulich. Bedenklich ist hier aber, dass die Nachfrage von Konsumenten zu gering ist, um zukünftig wirtschaftlich zu überleben. Bereits jetzt liegen beim Getreide zwei Bio-Jahresernten auf Vorrat, die nicht verkauft werden können.“

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LAbg. Walter Temmel, ÖVP

Das Burgenland ist seit vielen Jahren ein Bio-Vorzeigeland. „Darauf können wir als Burgenländer stolz sein. Wir müssen aber bedenken, dass man von der Bio-Landwirtschaft nur leben kann, wenn Angebot und Nachfrage übereinstimmen“, so Temmel und erklärt: „Mittlerweile haben wir das Problem, dass das Angebot an Bio-Produkten stärker steigt als die Nachfrage. Das wird früher oder später zu einem Preisverfall und somit zur Gefährdung der heimischen Betriebe führen.“ Temmel fordert daher einen stärkeren Fokus auf regionale Lebensmittel im Handel sowie in Landesbetrieben bzw. landesnahen Betrieben.

 

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