Vorrang für den „Burgenland-Bus“

Oberwart, 29. 8. 2019

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„Mobilität und eine gute Verkehrsanbindung entscheiden über Lebenschancen, deswegen müssen wir vor allem auch in diesem Bereich im Burgenland ansetzen“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner, der weiter erklärt: „Es kann nicht sein, dass man in vielen Regionen mit den Öffis nicht in die Nachbargemeinde zu seinem Arbeitsplatz kommt, oder um die Oma und den Arzt zu besuchen.“ Moderne, und soweit wie möglich direkte Wege zwischen den Gemeinden und Verkehrsknotenpunkten garantieren Mobilität sowie Erreichbarkeit und bedeuten mehr Lebensqualität- Ein Weg dorthin ist Steiners Burgenland-Bus, den er heute gemeinsam mit Verkehrssprecher Georg Rosner in Oberwart vorgestellt hat. Rund 10 Millionen Euro sind notwendig, um den flächendeckend im Burgenland umzusetzen.

Die Burgenland-Busse sind kleine, gemeindeübergreifende Regionalbusse mit hoher Frequenz. Mit diesem neuen Konzept in der Personenmobilität wollen wir die Verkehrsinfrastruktur des Burgenlandes stärken um im ganzen Land Wachstum und Lebensqualität zu sichern. „Das Burgenland braucht ein öffentliches, flexibles Verkehrssystem. Es braucht eine Art ‚Stadtbus‘ für alle Regionen des Burgenlandes: kleine Linienbusse, die die Menschen im Land zielgerichtet und gut getaktet transportieren können“, erklärt Steiner. Damit schaffen wir Mobilität in und zwischen den Gemeinden und können wichtige Verkehrsknotenpunkte erreichbar machen. „Mein Ziel ist es, die Mobilität einfacher, schneller und flexibler in allen Regionen des Burgenlandes möglich zu machen! Wir brauchen für alle Verkehrsteilnehmer – von Pendlern über Touristen bis hin zur Wirtschaft – leistbare und bedarfsgerechte Lösungen“, so Steiner.

 

„Mit 10 Millionen Euro kann das Land dieses neue Mobilitätskonzept umsetzen“

Vorbild und Pilot für die Burgenland-Busse ist eine derzeit laufende Kooperation in der Landeshauptstadt. Steiner hat als Bürgermeister dort nicht nur den Stadtbus eingeführt, sondern ihn nun auch in die Regionen geschickt: Eine Linie tourt als Pilotprojekt durch drei weitere Gemeinden und das mit Erfolg. „So könnte es auch in allen Regionen des Burgenlandes funktionieren: Die Menschen in diesem Land sollen flexibel, schnell und kostengünstig ohne Auto unterwegs sein“, so Steiner.

Um das Mobilitätskonzept landesweit umzusetzen, braucht es etwa 150 Burgenland-Busse. Die Kosten schätzt Steiner auf etwa 10 Millionen Euro – nicht eingerechnet sind hier Ticketpreise, mögliche Werbung oder Bundesförderungen. „Diese Kosten müssen dem Land im Sinne einer besseren Mobilität wert sein“, so Steiner. 160.000 Euro kostet ein Jahresbetrieb des Pilotprojektes im Bezirk Eisenstadt.

 

Rosner: „Wichtig für die Menschen im Südburgenland, aber auch für den Tourismus“

Vorrang für den Burgenland-Bus könnte es nun aber auch im Bezirk Oberwart heißen, wie Verkehrssprecher Georg Rosner bestätigt. „Das Südburgenland ist eine wunderschöne Region, in der die Menschen gerne leben. Doch wenn es um Infrastruktur und Mobilität geht, sind wir noch lange nicht am Ziel – da muss noch viel mehr für die Menschen getan werden. Und dieses Konzept ist ein erster wichtiger Schritt“, so Rosner.

„Wir wollen und brauchen den Burgenland-Bus auch im Südburgenland“, so Rosner. Bedarf gebe es genug und man sehe ja an touristischen Beispielen wie die Shuttlebusse bei den Paradiestagen, dass ein derartiges Angebot auch angenommen wird. „Das hat nicht nur Vorteile für die Menschen, die hier leben, sondern auch für die Menschen, die hier ihre Freizeit verbringen wollen“, so Rosner. Derzeit wird parallel an einem Konzept für einen Stadtbus in Oberwart, nach Beispiel des Erfolgsmodells in Eisenstadt, gearbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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