ARBÖ Burgenland: Schulweg üben!

Eisenstadt, 28. 8. 2019

„Es ist höchste Zeit, dass Eltern gemeinsam mit ihrem Kind den sichersten Weg in die Schule üben. Taferlklassler müssen den Schulweg lernen, und auch ältere Kinder sollten den Weg zur Schule auffrischen, damit es zu keinen Unfällen kommt“, sagt Gerhard Graner vom ARBÖ Burgenland. „Das richtige Verhalten auf der Straße sollten die Kinder gemeinsam mit den Eltern jetzt in den letzten Ferientagen trainieren.“

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Dr. Peter Rezar, Präsident ARBÖ

2018 gab es 570 Unfälle Schulwegunfälle, bei denen 610 Kinder verletzt wurden. „Es liegt am Engagement der Eltern, wie gut die Kinder auf die neue Situation vorbereitet werden. Denn der Schulweg ist nicht an einem Tag erlernt, sondern es braucht sechs bis zehn Wiederholungen, bis alle Gefahrensituationen im Straßenverkehr auch als solche erkannt werden“, betont der ARBÖ-Experte.

 

Damit die jungen Verkehrsteilnehmer fit für den Schulweg werden, ist es wichtig, dass sich die Eltern ausreichend Zeit nehmen, und folgende Punkte beachten:

  • Gemeinsam mit den Kindern den sichersten Weg mit den wenigsten Straßenüberquerungen festlegen. Der sicherste Weg muss nicht der kürzeste sein!
  • Eltern müssen den Kindern vorzeigen, wie man sich richtig auf der Straße, insbesondere beim Überqueren, bei Ampeln, auf dem Zebrastreifen oder bei Ein- und Ausfahrten, verhält. Eltern sollten den Kindern auch genau erklären, warum gewisse Verkehrssituationen gefährlich sind.
  • Bei Zebrastreifen darf sich ein Kind nicht darauf verlassen, dass die herannahenden Autos anhalten. Daher sollten die jungen Verkehrsteilnehmer immer erst dann die Straße überqueren, wenn die Straße frei ist oder die Autolenker aus beiden Richtungen angehalten haben.
  • Der Schulweg ist medienfreie Zone! Musik hören oder am Handy spielen lenkt massiv vom Verkehrsgeschehen ab.
  • Immer auf gute Sichtbarkeit achten! Kinderwarnwesten, reflektierende Schnappbänder oder Anhänger gibt es in allen ARBÖ-Prüfzentren.

 

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