Heimische KMU’s vertrauen in den burgenländischen Tourismus

Podersdorf, 26. 8. 2019

Beim Lokalaugenschein in den Unternehmungen der Familien Strudler und Mirth konnte sich LR Petschnig persönlich davon überzeugen, dass auch die heimischen touristischen Klein- und Mittelbetriebe vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Investitionen in die Modernisierung und Qualität bestehender Betriebe stehen dabei ebenso am Programm wie die Expansion und Erschließung neuer Geschäftsbereiche.        

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LR Alexander Petschnig und Johannes Strudler
Dass das Burgenland ein kleinstrukturiertes Land ist, ist allgemein bekannt. Dieser Umstand trifft auch auf den Tourismusbereich zu. Daher ist es nicht weiter überraschend, dass neben den touristischen Groß- und Leitbetrieben auch die Klein- und Mittelbetriebe eine wichtige Stütze des Tourismuslandes Burgenland sind. Von der Zuversicht besonders jener Gruppe in die Entwicklung des heimischen Tourismus überzeugte sich LR Petschnig bei persönlichen Besuchen im Nord- und Südburgenland.

Die Frühstückspension Strudler in Podersdorf am See im Bezirk Neusiedl am See liegt in unmittelbarer Nähe zum Podersdorfer Strand und der Uferpromenade. Erst vor kurzem investierten sie in die Modernisierung ihrer Unterkünfte. Neben der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens selbst wurde dies auch durch die Qualitätsinitiative 3.0 ermöglicht.

„Dank der Förderung hat es uns als kleinen Betrieb dazu motiviert in die Zukunft zu blicken“ so Familie Strudler. „Ohne dieser Förderung von Seiten des Landes, wären wir nicht so schnell diesen Weg gegangen. Dank dieser Förderung steht der nächsten Generation an Gewerbetreibenden im Hause Strudler kein allzu großes Hindernis im Sinne der Veralterung im Weg.“

„Es freut mich immer wieder zu sehen, mit welchem Herzblut, Elan und Durchsetzungswillen gerade die Eigentümer oftmals kleinerer Beherbergungsbetriebe an ihrem wirtschaftlichen Erfolg arbeiten. Besonders solchen Unternehmern von Seiten des Landes unter die Arme zu greifen, ist für mich eine Selbstverständlichkeit“, erklärt Petschnig.

Die nunmehr dritte Auflage der Qualitätsinitiative wurde auf Anregung von Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Alexander Petschnig und aufgrund der überaus positiven Erfahrungen der Sonderförderaktionen „Qualitätsinitiative 1.0 und 2.0“ der vergangenen Jahre auch dieses Jahr weitergeführt.
Ziel der Qualitätsinitiative 3.0 ist es, eine Qualitätsverbesserung des Angebotes im Bereich der Privatzimmervermietung und der gewerblichen Beherbergungsbetriebe zu erreichen.

Auch die Familie Mirth in Eltendorf im Bezirk Jennersdorf entschloss sich vor kurzem ihre Geschäftstätigkeit zu erweitern. Durch den Zukauf eines Objektes, der Einrichtung von sechs neuen, topmodernen Gästezimmer und einen Buschenschank, expandiert die Unternehmerfamilie weiterhin direkt in ihrer Heimatgemeinde. Ergänzt wird die Zimmervermietung durch komplementäre Geschäftsbereiche in der Gastronomie und Kulinarik.

„Die Investitions- und Expansionsbereitschaft auch kleinerer Unternehmungen beweist eindrücklich, welches Vertrauen in die Zukunft des heimischen Tourismus gesetzt wird“, erläutert Petschnig. „Schlussendlich ist man ja nur bereit, neue Investitionen zu tätigen, wenn man von der längerfristigen Wirtschaftlichkeit des Placements auch wirklich überzeugt ist. Im Tourismusbereich heißt das, dass mit einer steigenden Anzahl von Tages- und Übernachtungsgästen und einem damit einhergehenden Mehrwert gerechnet wird.“

„Diese zwei exemplarischen Investitionen sind für mich jedenfalls ein klares Zeichen für das ungetrübte Vertrauen in das Tourismusland Burgenland. Zusätzlich muss auch noch erwähnt werden, dass vor allem KMU’s bei der Ausführung ihrer Investitionen ein Augenmerk auch auf regionale Firmen richten. Somit wird auch die burgenländische Wirtschaft insgesamt angekurbelt, wertvolle heimische Arbeitsplätze abgesichert und Wohlstand garantiert“, so Petschnig, der schließt: „Natürlich ist es mir als zuständiger Landesrat extrem wichtig, diese positive Grundeinstellung zu bewahren und nach Möglichkeit von Seiten des Landes auch tatkräftig weiter zu unterstützen.“

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