Kölly, LBL, fordert LKW Fahrverbot auf der B 62

Deutschkreutz, 2. 8. 2019

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Manfred Kölly von der Liste Burgenland lud zu einer Pressekonferenz zum Thema LKW Fahrverbot zwichen Lackendorf und Deutschkreutz. Kölly und seine Kollegen aus den Ortschaften Lackendorf, Horitschon und Unterpetersdorf forden ein Fahrverbot für LKWs über 7,5 t. Durch die drastische Zunahme des Verkehrs geht den Anwohnern der Ortschaften ein großes Stück Lebensqualität verloren. Vor allem in der Urlaubszeit nehmen die LKW-Fahrer Umwege in Kauf, wenn sie dadurch Staufrei fahren können. Es wurde auch auf die Möglichkeit hingewiesen, daß der Transitverkehr über Rattersdorf umgeleitet werden kann. Durch den Neubau der Straße nach Rattersdorf müssen die LKWs durch keine Ortschaften fahren. Kölly fordert auch die Landesregierung auf, entsprechende Schritte zu unternehmen.


GEMEINSAM KÖNNEN WIR VIEL BEWEGENBürgermeister parteiübergreifend für ein schnelles LKW-Fahrverbot über 7,5 t
 
Bgm. LAbg Manfred Kölly (LBL) lud gemeinsam mit dem Bürgermeister von Lackendorf, Werner Hofer (SPÖ), seinem Vizebürgermeister Andreas Bader (ÖVP), dem Bürgermeister von Horitschon, Georg Tillhof (ÖVP) und dem Ortsvorsteher von Unterpetersdorf Josef Spanitz (ÖVP) am Freitag, 2. August 2019 zur gemeinsamen Pressekonferenz der vom LKW Transitverkehr geplagten Anrainergemeinden (Lackendorf, Horitschon, Unterpetersdorf, Deutschkreutz). Weit über Parteigrenzen verlangte man von der BH Oberpullendorf und vom Land Sofortmaßnahmen.

Kölly: „Wir setzen hiermit weit über die Parteigrenzen hinweg ein klare Zeichen gegen die massive Zunahme des LKW-Verkehrs in den Gemeinden Lackendorf, Horitschon, Unterpetersdorf und Deutschkreutz. Der Zustand ist unerträglich geworden, die Lebensqualität in unseren schönen Gemeinden leidet zusehends.  Auch die Gesundheit der Bürger ist massiv gefährdet. So kann und darf es einfach nicht weitergehen!“

Hofer: „Zur Zeit ist der Verkehr sehr extrem. Die LKW weichen in der Urlaubszeit vielfach auf die staufreie Strecke über unsere Dörfer aus. Der Ausbau der B62a soll ausgebaut werden. Die Experten sollen zu denken anfangen, dass die Bürger wieder Lebensqualität zurückbekommen.“

Tillhof: „Schon vor Jahrzehnten hat man für eine Umfahrung der LKW gekämpft. Das ist bis dato nicht passiert. Die Verlängerung der Schnellstraße Richtung Rattersdorf ist eine Möglichkeit, eine Sperre der B62 zu fordern.“

Spanitz: „Ich wohne direkt an der Straße und bin Betroffener. Nicht nur Feinstaubbelastung und Lärm, sondern auch Schädigung der Häuser treten auf. Der LKW hat besonders an Wochenenden eklatant zugenommen. Ich frage mich: Ist das Wochenendfahrverbot aufgehoben? Wir fordern auch sehr vehement die Weiterführung der von LH Doskozil und LH-Stv Tschürtz angekündigten Gespräche. Seit 18. Februar 2019 hat sich nichts mehr getan.“

Kölly: „Wir wollen hier weit über die Parteigrenzen klar ersichtliche Zeichen setzen. Ich persönlich werde mich persönlich bei LH Doskozil für eine schnelle Umsetzung des Verbotes einsetzen, weil der Frust der Bevölkerung zu Recht besteht. Wenn binnen angemessener Zeit nichts passiert, werden wir die Straße sperren.“

 

 

 

 

 

 

 

 

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