Grüne Petrik: „Das Burgenland muss bei der A3 kühlen Kopf bewahren.“

Eisenstadt, 24. 7. 2019

grueneRegina Petrik, Landessprecherin der GRÜNEN, warnt davor, dass sich das Burgenland von Ungarn diktieren lässt, welche Autobahnen auf österreichischer Seite gebaut werden. „Das Burgenland muss bei der A3 kühlen Kopf bewahren und selbstbewusst jene Entscheidungen treffen, die für die Gemeinden auf österreichischer Seite gut sind“, meint Petrik. „Für alle, denen Klimaschutz mehr als eine Überschrift wert ist, ist mittlerweile klar: mehr hochrangige Straßen, bringen mehr Verkehr in die Region. Und das bedeutet mehr CO2-Belastung. Die logische Konsequenz ist, dass die A3 nicht bis zur Grenze gebaut werden darf. Da müssen wir dem Druck von ungarischer Seite mutig standhalten.“

Zuerst auf Transitverkehr zu bauen, wie es Landesrat Petschnig (FPÖ) will, und in einigen Jahren feststellen müssen, dass die Luft- und die Lärmbelastung für die Bevölkerung unzumutbar geworden ist, sei eine kurzsichtige Politik, so die GRÜNEN. Sinnvoller sei es, erst gar keinen dichten Transitverkehr zuzulassen. „Der ungarischen Seite muss klar gemacht werden, dass sie kilometerlange Staus auf ihrer Seite der Grenze erzeugen, weil wir nicht noch mehr LKW-Kolonnen durch das Burgenland fahren lassen werden. So viel Mut sollten wir im Burgenland schon aufbringen“, meint Petrik in Richtung der Landesregierung.

 

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