16 illegale Migranten in Lieferwagen entdeckt

Eisenstadt, 24. 7. 2019

Tschürtz mit heftiger Kritik an EU und Volkspartei

FPÖ-Sicherheitslandesrat fordert Ende der Diskussion über Verteilung von Migranten

 

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Landeshauptmann-Stv. Johann Tschürtz, FPÖ

Am Sonntag hat die ungarische Polizei nahe Ödenburg 16 illegale Migranten in einem Lieferwagen entdeckt. Gestern wurde der Aufgriff bekannt. Heute äußert sich Burgenlands Sicherheitslandesrat LH-Stv. Johann Tschürtz (FPÖ) dazu. Der Fall verdeutliche, so Tschürtz, den Irrweg, der auf europäischer Ebene beschritten werde:

EU lockt Migranten in luftdichte Lieferwägen und sinkende Schlauchboote
„Wer über die organisierte Verteilung von Migranten innerhalb der EU spricht, der fördert das Geschäft der Schlepper und gefährdet Menschenleben. Es muss ganz klare Signale nach Afrika und Asien geben, dass es hier keine Chance auf Aufnahme gibt. Wer derartige Signale nicht abgibt, der lockt weitere Migranten in luftdichte Lieferwägen und sinkende Schlauchboote.“

Johann Tschürtz unterstützt in diesem Zusammenhang auch die heutige Forderung von FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl. Dieser verlangt eine Garantieerklärung der Bundesregierung und der anderen Parteien, keine Verteilung von Migranten auf EU-Staaten zu akzeptieren. Gleich 14 EU-Länder dürften sich bereits auf einen entsprechenden Mechanismus geeinigt haben.

Volkspartei unterstützt von der Leyen – und von der Leyen illegale Migration
„Unter einem Innenminister Herbert Kickl war und wäre das alles kein Thema. Jetzt drohen wieder politische Verhältnisse, wie wir sie aus dem Jahr 2015 kennen“, befürchtet der FPÖ-Sicherheitslandesrat, der vor allem auch die ÖVP kritisiert. Worte und Taten der Volkspartei seien hochgradig heuchlerisch:

„Die Volkspartei kritisiert in Österreich die aktuellen Pläne zur Verteilung von Migranten – Pläne, die von einer designierten Präsidentin der EU-Kommission ausgehen, die sie erst vor wenigen Tagen selbst gewählt hat. Die Volkspartei ist nicht Teil der Lösung, sie ist Auslöser des Problems. Das ist Tatsache und lässt sich nicht wegschreddern.“

Johann Tschürtz: „Grenzkontrollen und Assistenzeinsatz sind absolut geboten.“
Was das Burgenland angeht, bleibt Tschürtz bei seiner Linie: „Gott sei Dank dafür, dass die 16 Menschen im Lieferwagen rechtzeitig entdeckt werden konnten und nicht gestorben sind. Eine Fortsetzung und auch Verstärkung der Grenzkontrollen und des Assistenzeinsatzes sind angesichts der aktuellen Entwicklungen absolut geboten und unabdingbar.“

 

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