Feuerwerksspektakel in St. Margarethen – Wieso keine umweltfreundliche Lasershow anstatt 14x klimaschädliche Feuerwerke?

Auflösung finde den Fehler Teil 1 – SJ schreibt Brief gegen Klimawandel

Die FPÖ St. Margarethen fragt nach: Wir richten die Frage öffentlich an die verantwortlichen Stellen in der Burgenländischen Landesregierung und an die Veranstalter ARENARIA GmbH anlässlich der Premiere der „Zauberflöte 2019“ im Steinbruch St. Margarethen im Burgenland. Zur nächsten Gemeinderatssitzung in St. Margarethen werde wir dazu einen Tagesordnungspunkt einbringen und erwarten uns eine spannende Diskussion, die hoffentlich eine einstimmige Entscheidung im Gemeinderat für den Klimaschutz nach sich zieht. Jedoch geht es nicht nur um den Klimaschutz. Feuerwerke sind – in der aktuellen Trockenzeit – auch eine Gefahr und können Brände auslösen (hier möglicher Weise mitten im Naturschutzgebiet). Diesbezüglich gilt es auch der Feuerwehr St. Margarethen einen Dank für ihren Einsatz bei den Festspielen auszusprechen!

Gerade im Bereich des Umweltschutzes fordert die Politik mehr Bürgerbeteiligung, bzw. Maßnahmen von Unternehmern und Veranstaltern, um gemeinsam zur Erreichung der Klimaziele im Burgenland beizutragen. Die FPÖ St. Margarethen möchte sich nun an dem bereits groß angelaufenen Bürgerbeteiligungsprozess beteiligen und fordere die Einstellung bzw. Reduzierung von klimaschädlichen Feuerwerken bei Veranstaltungen und Aufführungen im Römersteinbruch St. Margarethen. Unser Vorschlag als Alternative: Die Umsetzung einer digitalen umweltfreundlichen Laser-, Licht- und Tonshow als Abschluss für die nächsten Opernaufführungen 2020. Der Römersteinbruch bietet eine ausgezeichnete Rundumkulisse für diese umweltfreundliche Alternative. In den „Klimaszenarien bis 2100“ für das Burgenland sucht man das Wort „Feuerwerk“ in Zusammenhang mit Feinstaubbelastungen und Partikelemissionen vergeblich. Aus diesem Grund haben wir einige Quellen zu dieser Thematik angeführt.

Klimaschutz und Umweltschutz werden starke Schwerpunkte in FPÖ-Programmatik

Anlässlich des Welt-Umwelttages appellierte der designierte FPÖ-Bundesparteiobmann, Klubobmann Ing. Norbert Hofer, für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserem Planeten Erde. Gemeinsam für eine bessere Umwelt mit einstimmigen Beschlüssen in den Gemeinden, im Land und Bund.

Landtag: Kampf gegen Klimawandel hat oberste Priorität – Eisenstadt, 05.07.2019

Einstimmig beschloss der Burgenländische Landtag in seiner Sitzung den gemeinsam von der rot-blauen Landesregierung mit den Grünen eingebrachten Dringlichkeitsantrag mit dem Ziel, Maßnahmen gegen den immer rasanter werdenden Klimawandel zur höchsten Priorität zu erheben.

„Ein groß angelegter Bürgerbeteiligungsprozess läuft bereits, denn der Klimaschutz muss in jedem Haushalt eine Rolle spielen“, so Umweltschutzlandesrätin Mag. Astrid Eisenkopf. Das sei die Voraussetzung, dass die verschiedensten Klimaschutzmaßnahmen auch von den Burgenländerinnen und Burgenländern mitgetragen werden. Abschließend verweist Landesrätin Eisenkopf auf die umfassende Bilanz des Landes im Klimaschutz: „Der Klimaschutz ist bei uns sehr stark verankert und wird von den Gemeinden sowie in den Schulen umgesetzt. Wir haben 40 Klimabündnis-Gemeinden, 15 Klimabündnisschulen bzw. Kindergärten sowie 50 Ökologschulen. Damit steht das Burgenland in absoluten Zahlen an der Spitze Österreichs.“

Geplant ist, diese Strategie bis Mitte des Jahres 2019 fertig zu stellen

Dementsprechende Angebote von Agenturen wurden bereits eingeholt, die Vergabe sollte in den nächsten Wochen erfolgen. Am Ende soll ein Handlungsleitfaden für alle relevanten Akteure entstehen – natürlich in erster Linie für das Land, aber in weiterer Folge auch für alle Institutionen und Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Quelle: https://www.burgenland.at/politik/landesregierung/lrin-maga-astrid-eisenkopf/aktuelles/detail/news/massive-anstrengungen-zum-schwerpunktthema-klimaschutz/

Feuerwerkskörper sind Umweltbomben in der SPÖ seit 2011! bekannt

Auf diese vielfach unterschätzte Belastung machte der Konsumentenschutzsprecher der SPÖ, Johann Maier, bei einem Pressegespräch in Salzburg aufmerksam. So wurde zum Beispiel am Neujahrstag 2011 in Graz eine Feinstaubbelastung von 193 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen, der Grenzwert (50) wurde damit fast um 300 Prozent überschritten. Außerdem wies Maier darauf hin, dass in jeder fünften Rakete das europaweit verbotene, krebserregende Hexachlorbenzol enthalten ist.

Quelle: https://www.wetter.at/wetter/news/Massive-Luftbelastung-durch-Feuerwerke/51104540

In Österreich ist es ähnlich: Feuerwerke emittieren mehr Partikel als alle Nutzfahrzeuge zusammen

Als Schlussfolgerung kann gesagt werden, dass es widersprüchlich ist, einerseits die Partikelemissionen der Fahrzeugmotoren durch Errichtung von Umweltzonen und Verschärfung der Abgaslimits zu bekämpfen, aber dieselbe Menge Partikel mit noch toxischeren Inhaltsstoffen in die Atmosphäre freizulassen. Es ist höchste Zeit, dass die derzeit umweltschädlichen Feuerwerke durch umweltfreundlichere ersetzt werden müssen.

Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140701_OTS0240/emissionen-von-feuerwerken

Lesen Sie nach: Google Suche mit den Schlagwörtern: Klimaschutz Feuerwerke

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=klimaschutz+feuerwerke

Studie Verein für Kraftfahrzeugtechnik – Emissionen von Feuerwerken 2014
Gesundheitsgefährdung Umweltbelastung Sicherheitsaspekte

https://www.ubz-stmk.at/fileadmin/ubz/upload/Downloads/umweltinformation/Emissionen_von_Feuerwerken.pdf

FPÖ Gemeinderat Beatrix Raschl
FPÖ Gemeinderat Herbert Unger
FPÖ Ersatzgemeinderat Manuel Raschl

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