ÖVP zu Schlumberger: Meinung der Bürger ist uns wichtig!

Eisenstadt, 16. 7. 2019

„Rot-Blau hat Schlumberger scheinbar das Gelbe vom Ei versprochen, wenn sie das Unternehmen im Burgenland ansiedeln. Jetzt können die Versprechen nicht gehalten werden und die SPÖ muss einen Schuldigen finden“, so Landesgeschäftsführer Christoph Wolf, Bezirksparteiobmann Christoph Zarits und Gemeindeparteiobmann Berthold Pavitsich unisono. „Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Und wenn die Bürgerinnen und Bürger mit einer geplanten Betriebsansiedelung nicht zufrieden sind, so muss man diese Bedenken ernst nehmen“, kritisieren die ÖVP-Politiker die Vorgehensweise der SPÖ.

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„Dass jetzt Anrainerproteste als Grund für die Redimensionierung des Projektes vorgeschoben werden, wirkt äußerst fadenscheinig. Die Bedenken wurden ja vom Tisch gewischt und das Projekt sollte umgesetzt werden. Eine Volksbefragung wollte die SPÖ gar nicht erst zulassen“, so Zarits.

„Die SPÖ macht wieder einmal einen Kniefall vor den großen Konzernen und die Lebensqualität der Menschen im Burgenland ist ihnen vollkommen egal. Rot-Blau versucht dessen Versagen in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik im Burgenland zu kaschieren. Der Rückzug von Schlumberger treibt die SPÖ offensichtlich in größte Verzweiflung, anders kann man diese absurde Argumentation jedenfalls nicht verstehen“, so Wolf.

„Für mich als Gemeindeparteiobmann stehen die Bedürfnisse der Müllendorferinnen und Müllendorfer an der ersten Stelle. Die Bedenken der Bürger müssen wir ernst nehmen. Eine Betriebsansiedelung um jeden Preis umzusetzen, darf nie das Ziel sein. Es wird schon triftige Gründe gegeben haben, warum das Schlumberger-Projekt in Bad Vöslau scheiterte und in Müllendorf redimensionalisiert wird. Nach der Anpassung der Gebäudehöhe war das Thema für uns vom Tisch. Daher ist es unverständlich, dass jetzt die ÖVP Müllendorf als Schuldige hingestellt wird“, so Pavitsich.

 

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