Fahrradrampen-Lösung für den Bahnhof Neusiedl am See

Neusiedl, 15. 7. 2019

Zahlreiche Beschwerden veranlassten LR Petschnig zu einem Lokalaugenschein vor Ort um sich persönlich ein Bild zu machen. An einer raschen und praktikablen Lösung wird bereits gearbeitet

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Zahlreiche Beschwerden von Seiten radfahrbegeisterter Burgenländerinnen und Burgenländer als auch auswärtiger Fahrradtouristen hinsichtlich der Unterführung- und Transportsituation für Fahrräder am Bahnhof Neusiedl am See brachten Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Alexander Petschnig dazu, sich gemeinsam mit Burgenland Tourismus Geschäftsführer Hannes Anton persönlich vor Ort ein Bild zu machen.

„Man muss ganz ehrlich sagen, dass die Beschwerden nicht unbegründet getätigt werden“, so LR Petschnig nach dem Lokalaugenschein.

„Gerade für den Bezirk Neusiedl stellt der Fahrradtourismus eine bedeutende Stütze des lokalen Tourismus und damit der Wertschöpfung dar. Nicht umsonst wurde der Neusiedler Radweg heuer bereits zum dritten Mal mit fünf Sternen von ADFC ausgezeichnet. Alles andere als ´radfahrfreundlich´ ist derzeit aber die Situation am ÖBB-Bahnhof in Neusiedl am See. Derzeit müssen die Radfahrer dort ihr Rad über etliche Stufen zuerst in das Untergeschoss hinab und anschließend wieder die Stufen hinauftragen, um vom Zug zum Radweg zu kommen. Wer schon einmal ein E-Bike getragen hat, der weiß, wie schwer hier jede einzelne Stufe zu überwinden ist. Auch der vorhandene Lift bietet nur eine suboptimale Hilfe. Dieser nimmt gerade einmal zwei Radfahrer mit ihren Rädern auf. Vor allem an den Wochenenden kommt es dann zu Staubildungen und mitunter unschönen Szenen vor dem Lift. Insgesamt also eine unzureichende Lösung vor allem für Radgruppen, die bei uns gerne und zahlreich unterwegs sind“, stellt LR Petschnig die gegenwärtige Situation dar.

„Wir nehmen viel Geld zur Bewerbung unseres Radangebotes in die Hand und der Kunde hat bereits am Bahnhof die ersten Hürden zu überwinden. Die gegenwärtige Situation am Bahnhof Neusiedl am See bedarf daher einer raschen Verbesserung und Umsetzung im Sinne eben jener Gäste“, erklärt LR Petschnig, der auch gleich eine praktikable Lösung parat hat: „Meiner Ansicht nach wäre die einfachste und schnellste Lösung die Installierung einer Fahrradrampe, wie sie auch bei vielen anderen Treppenlösungen österreichweit zum Einsatz kommt.“

„Offenbar wurde von der ÖBB im Zuge der Umgestaltung des gesamten Bahnhofes auf dieses kleine aber wichtige Detail vergessen. Ich werde umgehend mit den zuständigen Verantwortlichen in Kontakt treten, um hier schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen“, verspricht LR Petschnig abschließend.

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