FPÖ Tschürtz warnt: Enorme Flüchtlingsbewegung auf der Balkanroute

Eisenstadt, 10. 7. 2019

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Bereits bis zu 12.000 Flüchtlinge aus der Türkei, welche dort aufhältig sind, bewegen sich wöchentlich auf der Balkanroute. Dazu kommen weitere Flüchtlingsströme – 900 aus Griechenland und 500 aus Bosnien auf der Südroute, erklärte Burgenlands LH-Stellvertreter und Sicherheitslandesrat Johann Tschürtz im Zuge einer heutigen Pressekonferenz in Eisenstadt.

Das Burgenland sei besonders betroffen, betonte Tschürtz. Er präsentierte aktuelle Zahlen zu Aufgriffen von Flüchtlingen im Burgenland. Während im Vorjahr insgesamt 449 Flüchtlinge im Burgenland ankamen, sind es bis 7. Juli 2019 bereits 451. Immer mehr Flüchtlinge, welche in Bosnien stationiert sind, (über 30.000..) wollen weiter nach Österreich. Es handelt sich dabei zum Großteil (90%) um junge Männer im Alter zw. 19 und 25 Jahren bzw. jünger. „Österreich ist eines der beliebtesten Zielländer“, erläuterte Tschürtz.

Bereits 681 Todesopfer gab es 2019 im Mittelmeer. „Daher ist die EU-Asylpolitik scharf dafür zu verurteilen“, so Tschürtz, der eine striktere Asylpolitik forderte. „Es muss klar zum Ausdruck gebracht werden, dass zukünftig alles für die Rettung getan wird  und alle Flüchtlinge wieder zurückgeführt werden, wo sie aus ihrem Heimatland einen Asylantrag stellen können.“
Tschürtz sprach sich für kulturnahe Flüchtlingsstädte und eine „Vor-Ort-Hilfe“ für Flüchtlinge aus. In den jeweiligen Heimatländern sollten Asylzentren eingerichtet (betrieben) werden, in die die geretteten Flüchtlinge zurückgebracht werden könnten.

Darüber hinaus sprach sich Tschürtz gegen einen Anerkennungsstatus von sog. Klimaflüchtlingen aus. „Unter dem Deckmantel des Klimawandels, darf es keine unaufhörliche Flüchtlingswelle geben.“  Er sehe eine mögliche Asylanerkennung der Klimaflüchtlinge seitens der Genfer Flüchtlingskonvention sehr kritisch. Dies würde eine folgenschwere Flüchtlingswelle bringen, meinte Tschürtz. Österreich müsse daher ein absolutes NEIN zu Klimaflüchtlingsanerkennung verfestigen. „Das geht nur mit einem freiheitlichen Innenminister“, so Tschürtz. Eine Vor-Ort Regelung sei die einzige Lösung.

Am Rande der Pressekonferenz äußerte sich Tschürtz auch bezüglich einer künftigen Regierungsbeteiligung der FPÖ.  „Ohne einen freiheitlichen Innenminister empfehle ich keine Regierungsbeteiligung:“ Auch zu den Aussagen von Bundespräsident Van der Bellen im gestrigen ORF-Report nahm Tschürtz Stellung: Die Aussagen Van der Bellens wären unpassend und taktlos.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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