Handel mit Raumplanungsgesetz unzufrieden

Eisenstadt, 5. 7. 2019

Gottweis: Innenstädte nicht weiter ausdünnen

In der gestrigen Landtagssitzung wurde das Raumplanungsgesetz beschlossen. Der burgenländische Handel ist mit der beschlossenen Regelung unzufrieden. Aus Sicht des Handels geht das Gesetz bezüglich der Regelungen für Einkaufszentren zu weit.

wko
Spartenobfrau, Kommerzialrätin Andrea Gottweis

Der Einzelhandel im Burgenland ist von Verkaufsflächen an der Peripherie dominiert. Mit mehr als 80% der Flächen in den Streu- und Peripherielagen der größeren Handelsstandorte verfügt das Burgenland hier über den höchsten Wert aller Bundesländer Österreichs. Der überwiegende Teil des Handels findet nicht mehr im innenstädtischen Bereich statt.

„Noch größere Flächen an fast allen Standorten des Burgenlandes zu erlauben, schwächt die noch vorhandene Nahversorgung und führt zu weiteren Flächenversiegelung“, erklärt Spartenobfrau, Kommerzialrätin Andrea Gottweis.  Diese weiter: „In Zeiten des Klimawandels sind solche Entscheidungen kontraproduktiv. Die Ortskerne und Innenstädte müssen am Leben erhalten werden und dürfen nicht weiter ausgedünnt werden“, so Gottweis abschließend.

 

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