Bürgerinitiative „Gerechter Wasserpreis“ gegründet

Lafnitztal, 27. 6. 2019

„Die Gründer der Bürgerinitiative „Gerechter Wasserpreis“ haben kein Vertrauen mehr in die Verantwortlichen des „Wasserverbandes Unteres Lafnitztal.“

ag
Ing. Rene Boandl, Ing. Walter Perl, DI Roland Hirner, Christian Schaberl, DI(FH) Rainer Freissmuth

Weshalb wurde die Bürgerinitiative „Gerechter Wasserpreis“ gegründet?

Der „Wasserverband Unteres Lafnitztal“ plant mit einer sogenannten Strukturreform eine fundamentale Erhöhung des Wasserpreises für die Endverbraucher der 18 Mitgliedsgemeinden. Eine Anfrage beim Verband über Details und über die Höhe der neuen Wassertarife, wurde ausweichend bis gar nicht beantwortet. Der Verband beruft sich auf die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden, während sich die Bürgermeister auf den Verband berufen. Laut Statuten sind aber die Bürgermeister der Verband!

Das Fass zum Überlaufen brachte, dass sich der „Wasserverband Unteres Lafnitztal“ durch eine fadenscheinige Rechtsauslegung jeglicher Form der Kontrolle verwehrt und keine Transparenz nach außen zeigt. Obwohl sich dieser Verband im Besitz der 18 Mitgliedsgemeinden befindet, und damit eine öffentliche Körperschaft ist, weiß niemand, außer den 18 Bürgermeistern, über die wirtschaftliche und finanzielle Situation dieses Verbandes Bescheid.

Die im Verband entstandenen Kosten sollen jetzt einfach über erhöhte Wassertarife auf die Bürger umgelegt werden. Solange diese Kosten für die Allgemeinheit nicht veröffentlicht werden und damit auch nachvollziehbar sind, wird die BI „Gerechter Wasserpreis“ das Handeln der Verantwortlichen im „Wasserverband Unteres Lafnitztal“ strikt hinterfragen und sich für mehr Offenheit einsetzen.

 

„Die BI „Gerechter Wasserpreis“ wird ab jetzt jeder Wasserpreiserhöhung ein Gesicht geben!“

Was möchte die Bürgerinitiative „Gerechter Wasserpreis“ bewirken?

Das Ziel der BI „Gerechter Wasserpreis“ ist eine breite Bürgerbewegung, die sich in der Tarifgestaltung des eigenen Trinkwassers nicht entmündigen lassen möchte. Es soll die betroffene Bevölkerung ermutigt werden, den Wasserpreis zu hinterfragen.

Weiters möchte die BI durch die Öffentlichkeit den Druck erhöhen, damit solche Verbände gezwungen werden, ihre Geschäfte offen zu legen und ihre Finanzen transparent zu gestalten.

Der „Wasserverband Unteres Lafnitztal“ ist ein öffentlicher Betrieb und muss kein Konkurrenzunternehmen fürchten. Er hat nur die Wasserversorgung sicher zu stellen. Es besteht daher kein Grund diese Tätigkeit hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu machen.

 

Die Bürgerinitiative „Gerechter Wasserpreis“ wurde am 12. Juni 2019 von allen parteiunabhängigen Gemeinderäten der betroffenen Mitgliedsgemeinden gegründet. Als Sprecher wurden dabei ernannt:

Christian Schaberl (Eltendorf), DI(FH) Rainer Freissmuth (Limbach), DI Roland Hirner (Dobersdorf), Ing. Walter Perl (Poppendorf), Ing. Rene Boandl (Zahling).

 

Die 18 Mitgliedsgemeinden des „Wasserverbandes Unteres Lafnitztal“ sind:

Eltendorf, Gerersdorf-Sulz, Großmürbisch, Güssing, Heiligenbrunn, Heiligenkreuz, Heugraben, Inzenhof, Kleinmürbisch, Königsdorf, Kukmirn, Neustift, Olbendorf, Rauchwart, Rudersdorf, Strem, Tobaj, Tschanigraben

 

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