Was macht Anton? – Tourismuszahlen Jänner bis April 2019

Mattersburg, 26. 6. 2019

Tourismus im Minus

Der negative Trend des Vorjahres setzt sich auch 2019 gleich fort. Auch im Jänner gab es 1,8% weniger Übernachtungen als im Jänner 2018. Was macht der Tourismusverband unter der Leitung von Hannes Anton um den negativen Trend zu stoppen?

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Auch im Februar 2019 wurde es nicht viel besser. Ein Minus von 1,5% bei den Nächtigungen ist eben kein großer Erfolg.

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Im März 2019 wurde es dann noch schlimmer. Es wurde ein Minus von 2,2% im Vergleich zum Vorjahr eingefahren. Nach dem schlechten Vorjahrsergebnis würden wir gerne wissen, was der Tourismus Burgenland unter der Leitung von Hannes Anton unternimmt um den Trend wieder umzukehren? Sowohl bei den Inländischen wie auch bei den Ausländischen Gästen wurde ein Minus verbucht.

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Bis zum April pendelte sich das Minus auf 1,6% ein. Der negative Trend scheint sich damit fortzusetzen. Nach Minus 1,4% im gesamten Jahr 2018 steht das Burgenland bei den Übernachtungen bis jetzt noch schlechter da als im Vorjahr. Zur Erinnerung, im Jahr 2018 schafften alle Bundesländer, mit Ausnahme des Burgenlandes, ein Plus bei den Übernachtungen.

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Warum es im Burgenland seit längerem nicht gelingt ein Plus bei den Übernachtungen zu lukrieren, ist uns ein Rätsel. Am Land, den Leuten, den Betrieben und dem Angebot alleine kann es nicht liegen.

Aber es gibt Hoffnung, obwohl die Zahlen für den Mai 2019 auch schlecht aussehen. Wenn wir die genauen Zahlen haben, werden wir darüber berichten. Jetzt zu den Hoffnungsträgern:

Gleich mehrere Um- oder Neubauten konnten in den letzten Wochen abgeschlossen werden.
In einer Bauzeit von knapp 14 Monaten wurden in das Kurhaus Marienkron 13,5 Mio. Euro investiert, wodurch sich dieses nun ab sofort als Europas führendes Kurhaus für Darm und Gesundheit präsentieren kann.

In Stegersbach hat KR Johann Haberl in einer Rekordbauzeit von fünf Wochen über 3,6 Millionen Euro in die gesamte Anlage seines Hotels Larimar investiert. Damit kann er seine lange Liste der bisherigen Auszeichnungen bestimmt weiter steigern.

Der Hotelier Karl J. Reiter hat in seine beiden Hotels in Bad Tatzmannsdorf heuer bereits 2 Millionen Euro investiert. Bis Ende 2020 wird sich die Gesamtsumme auf 8,5 Millionen Euro belaufen. Seit dem Jahr 2005 hat Reiter unglaubliche 71 Millionen Euro in den Ausbau der Qualität investiert und gehört zu den führenden Wellnessbetrieben Österreichs.
Steigende Nachfragen nach einer Unterkunft mitten in Europas größtem Outlet-Center in Parndorf führten auch im Hotel Pannonia Tower zu einer Erweiterung der bestehenden Kapazitäten um fast 50%, sowie zu einer Modernisierung der Seminar- als auch Kongressräumlichkeiten. Investitionssummer hier rund 8 Millionen Euro.

In Oberwart erfolgte erst kürzlich der Spatenstich zum Stadthotel Oberwart. Die erwarteten Baukosten belaufen sich auf 3 Millionen Euro. Geplante Fertigstellung im März 2020.
Auch in das ehemalige Life Resort in Jennersdorf wird, durch eine Investorengruppe rund um den Hotelier und Investor Siegmund Kahlbacher, kräftig investiert. Entstehen soll hier ein Gesundheitsresort inklusive den größten Infinity-Pool Österreichs. Geschätztes Investitionsvolumen 9 Millionen Euro.

 

Alle Daten sind von Statistik Burgenland, https://www.burgenland.at/service/statistik-burgenland/publikationen/monatsberichte/

 

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