30. Jahrestag der Öffnung des Eisernen Vorhangs

Eisenstadt, 26. 6. 2019

Morgen jährt es sich zum 30. Mal, dass der österreichische Außenminister Alois Mock und sein ungarischer Kollege Gyula Horn mit einem Schnitt durch den Stacheldraht die Welt verändert haben. An der Grenze zwischen dem Burgenland und Ungarn wurde Weltgeschichte geschrieben. Mit den Bildern, die in zahlreichen Medien um die Welt gingen, fand ein Aufbruch statt – für alle Menschen  auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs, die Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte wollten.

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Ing. Rudolf Strommer, ÖVP, 2. Landtagspräsident

Als im August desselben Jahres 1989 für eine kurze Zeit das Tor des Eisernen Vorhangs für Ostdeutsche im Rahmen eines Picknicks bei St. Margarethen geöffnet wurde, konnte es in weiterer Folge auch nicht wieder geschlossen werden. Hier wurde der erste Stein aus der Berliner Mauer herausgebrochen. Diese Mauer als Symbol der ungerechten Teilung Europas fiel schlussendlich im November des Jahres 1989. Wir alle durften Zeitzeugen sein, als dieses weltpolitisch bedeutende Ereignis unblutig stattfinden konnte.

ÖVP-Europasprecher Rudolf Strommer betont: „Wir dürfen nie vergessen, dass wir Tag für Tag die demokratischen Grundwerte, wie die Teilnahme an demokratischen Entscheidungsfindungsprozessen, nämlich bei Wahlen, verteidigen müssen. Es ist für die Demokratie unerheblich, welche Partei gewählt wird, für die Demokratie ist entscheidend, dass gewählt wird. Nur so können wir Frieden, Freiheit und Wohlstand auch künftighin in Europa sichern.“

 

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