ÖVP Steiner zum Pflegekonzept: „Substanz statt nur Überschriften“

Eisenstadt, 24. 6. 2019

„Pflege daheim wird attraktiv – und das, ohne die Familie zu verstaatlichen oder den Bürger zu belasten“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner zum Pflegekonzept der Volkspartei. Das beinhaltet eine Fülle von Maßnahmen zur Absicherung der Pflege und auch der Unterstützung der pflegenden Angehörigen. „Die Pflegekarenz sowie die Kapazitäten für Kurzzeitpflege und tagesweiser mobiler Betreuung wird ausgeweitet, aber auch das Pflegegeld wird weiterentwickelt und erhöht. Steiner dazu: „Das Pflegegeld Neu soll stärker zwischen Pflege- und Betreuungsleistung differenzieren. Die pflegenden Angehörigen sollen auch einen Teil des Pflege- und Betreuungsgeldes direkt erhalten können.“

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Während beim Pflegekonzept des Burgenlandes nach wie vor nur Überschriften bekannt sind, hat Sebastian Kurz einen fundierten Plan vorgelegt, der im Gegensatz zum Doskozil-Plan auch Prävention, Finanzierung, Maßnahmen im Kampf gegen den Pflegekräfte-Mangel, etwa durch die Pflegelehre, beinhaltet. „Dabei gilt der Grundsatz: mobil statt stationär. Die Pflege daheim wird entscheidend leichter gemacht, pflegende Angehörige werden besser unterstützt und es wird für ausreichend Fachkräfte gesorgt“, so Steiner. Das Pflegekonzept von Sebastian Kurz und der Volkspartei ist ein Versprechen an die Österreicherinnen und Österreicher, dass es für jeden Menschen ein leistbares und abgestimmtes Angebot geben wird

„Eine optimale Pflege wird damit für jeden leistbar – ohne dass das finanzielle Risiko damit auf der ganzen Familie lastet“, kommentiert Steiner einen weiteren Hauptpunkt des neuen Pflegekonzeptes: Die Pflegeversicherung. Sebastian Kurz beweist damit Mut, nachhaltige und neue Lösungen in diesem Bereich auf den Tisch zu legen. Die Notwendigkeit der Pflegeversicherung wird durch die Zahlen deutlich: Bereits heute werden jeder zweite Mann und zwei von drei Frauen im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig. Auslöser sind häufig nicht nur körperliche, sondern auch psychische und geistige Einschränkungen, wie etwa Demenz oder Altersverwirrung.

 

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