FPÖ Bruckneudorf stimmt gegen Breitspurbahnresolution der SPÖ

Neusiedl, 17. 6. 2019

Die FPÖ spricht dezidiert für eine verbindliche Volksbefragung im Bezirk in dieser überregionalen Causa aus. Die Bewohner sollen, auf Basis umfassender Informationen, das letzte und verbindliche Wort haben.

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Die FPÖ Bruckneudorf schloss sich bei der letzten Gemeinderatssitzung nicht der von der SPÖ eingebrachten Resolution gegen die Breitspurbahn an.

„Die FPÖ spricht sich dezidiert für eine verbindliche Volksbefragung im Bezirk in dieser überregionalen Causa aus. Die Bewohner sollen, auf Basis umfassender Informationen, das letzte und verbindliche Wort haben“, so Gemeinderat und Ortsparteiobmann Mario Jaksch.

„Einfach nur zu sagen wir sind dagegen ohne Alternativen anzubieten erscheint uns nicht gerade zielführend. Ebenso die Aussagen wonach es am besten ist gleich von vornhinein alle Verhandlungstüren zuzuschlagen. Fakt ist, wie uns bereits von der ÖBB-Infrastrukturabteilung mitgeteilt wurde, dass die Slowakei die Breitspurbahn bis zur österreichischen Staatsgrenze verlängern wird. Ob in Österreich daraufhin ein Verladebahnhof kommt oder auch nicht, das Projekt mit seinen Zügen, Bahnhöfen und LKWs wird definitiv kommen. So ehrlich muss man zu sich und zur Bevölkerung sein“, führt Jaksch erklärend weiter aus.

„Die Frage, der wir uns im Burgenland stellen werden müssen ist, ob wir nur eine reine Transitstrecke werden wollen, oder im Sinne von Arbeitsplätzen und Steueraufkommen auch zu den Profiteuren dieses Projekts gehören wollen, wodurch wir auch bei der Umsetzung ein Mitspracherecht und Anspruch auf umwelttechnische Ausgleichsmaßnahmen bekommen. Gerade auch was Fragen der Lebensqualität und Umwelt betrifft“ erläutert Jaksch der abschließend auch noch darauf verweist, „dass Doris Bures, Alois Stöger, Gerald Klug und Jörg Leichtfried als SPÖ-Verkehrsminister alle Vorarbeiten, Studien und Verträge mitgetragen beziehungsweise aktiv in Auftrag gegeben haben und der ehemalige ÖBB-Chef und spätere SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern nun seit kurzem im Aufsichtsrat der russischen Eisenbahnen (RZhD) sitzt und das Projekt maßgeblich von Russland aus vorantreibt. Doppelmoral und Scheinheiligkeit par excellence!“

 

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