Kurhaus Marienkron wieder eröffnet

Mönchhof, 14. 6. 2019

Rundum erneuert, das medizinische Konzept neu gedacht, die Bauarbeiten abgeschlossen – eine der spannendsten Innovationen der Kur- und Gesundheitsbranche 2019 ist am 14. Juni (wieder) eröffnet worden: Das traditionsreiche Kurhaus Marienkron in Mönchhof wurde nach seiner Erneuerung im Rahmen eines Festaktes von Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler, Dr. Ulrike Göschl, Kurärztliche Leitung, Prof. Dr. Andreas Michalsen, Wissenschaftlicher Berater, GF Mag. (FH) Gunther Farnleitner, MBA und GFin Mag. (FH) Elke Müller, MBA, Abt Dr. Maximilian Heim, OCist, Äbtissin Ancilla Betting, Ocist, Abtei Oberschönenfeld und Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius J. Zifkovics sowie weitern Ehrengästen offiziell seiner Bestimmung übergeben und startet somit mit einem neuen Kurkonzept als Zentrum für Darm und Gesundheit in die Zukunft.

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Das traditionsreiche Kurhaus Marienkron in Mönchhof wurde nach seiner Erneuerung im Rahmen eines Festaktes von Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler, GF Mag. (FH) Gunther Farnleitner, MBA, GFin Mag. (FH) Elke Müller, MBA, Abt Dr. Maximilian Heim, OCist, Äbtissin Ancilla Betting, Ocist, Abtei Oberschönenfeld und Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius J. Zifkovics sowie weitern Ehrengästen offiziell seiner Bestimmung übergeben

„Vor knapp 50 Jahren wurde mit dem Kneipp-Kurhaus Marienkron in Mönchhof ein Pionierprojekt im Gesundheitstourismus realisiert. Bis heute gilt es als Leit- und Vorzeigebetrieb und genießt – sowohl in Fachkreisen, als auch bei Kurgästen – einen ausgezeichneten Ruf weit über die Grenzen des Burgenlandes hinaus. Das Kurhaus Marienkron stellt aber auch einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Region dar und ist ein wichtiger regionaler Arbeitgeber. Das Fasten, das Kneipen und die Spiritualität sind die Schwerpunkte des Kurhauses und werden auch in Zukunft mit dem neuen Kurkonzept, bei dem vor allem der Darm im Zentrum steht, Maßstäbe im Gesundheitstourismus setzen. Marienkron wird mit Prof. Dr. Andreas Michalsen, dem Leiter der Naturheilkunde an der Charité Berlin intensiv zusammenarbeiten und sich austauschen. Auch gemeinsame Studien zwischen Marienkron und der Charité sind angedacht. Dadurch hat das Kurhaus einen fachlichen Austausch und eine wissenschaftliche Begleitung mit einem der führendsten Fastenärzten der Welt. Damit setzt das Kurhaus auf ein innovatives Zukunftskonzept, dem auch der Neubau Rechnung trägt“, so Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler.

Wo die Ordensschwestern des Zisterzienserinnen-Klosters Marienkron in Mönchhof vor 50 Jahren Kurgäste empfingen, wurde nunmehr ein Kurhaus ganz neu gedacht. Eingebettet in einen 20 Hektar großen Kurpark erfolgte der Um- und Neubau des Kurhotels. Insgesamt 13,5 Millionen Euro wurden in die architektonische, medizinische und heiltherapeutische sowie gastronomische Erneuerung investiert. Das Haus bietet in 67 neu gestalteten Zimmern Platz für bis zu 100 private Kurgäste und zählt mit 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einem der größten Arbeitgeber im Seewinkel. Als in Österreich einzigartiges Zentrum für Darm und Gesundheit hat Marienkron auch sein Kurkonzept konsequent weiterentwickelt. 50-jährige Praxis und Erfahrung wurden mit aktuellsten medizinischen Erkenntnissen zu einem neuen Ansatz verbunden, der zukünftig das Leitmotiv des Hauses sein wird: Gesundheit beginnt im Darm.

„Gemeinsam mit unserem wissenschaftlichen Begleiter Prof. Dr. Andreas Michalsen – Chefarzt der Abteilung für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, Professor für klinische Naturheilkunde der Charité-Universitätsmedizin Berlin – einem der führenden Mediziner zum Thema Fasten und integrative Medizin, haben wir ein neues, ganzheitliches Therapieprogramm entwickelt. Mit einer individuell auf jeden Gast abgestimmten Kombination aus kurmedizinischer Begleitung, Ernährung, Bewegung, Regeneration und über den Kuraufenthalt hinausgehende Nachbetreuung wollen wir die erste Adresse werden, wenn es um Darm und Gesundheit geht“, so Elke Müller und Gunther Farnleitner, Geschäftsführer von Marienkron. Mit dem Grazer Institut Allergosan und seiner Probiotika-Linie OMNi-BiOTiC® konnte zudem ein anerkannter Partner für Darmgesundheit basierend auf wissenschaftlichen Studien, gewonnen werden. Das Angebot richtet sich vor allem an Gäste, die gesundheitlich vorsorgen oder ihren Lebensstil – etwa ihre Ernährungsgewohnheiten – ändern wollen. Mit seinen Spezialmodulen eignet es sich aber, zum Beispiel, auch für Menschen, die individuelle Begleitung bei Bluthochdruck, Diabetes, Stress oder Schmerz suchen.
Passend zum Schwerpunkt des Hauses wird die Ernährung in Marienkron einen zentralen Stellenwert einnehmen. „Mit einem vegetarischen à la carte-Küchen-Konzept bieten wir unseren Gästen gesunden Genuss mit Leichtigkeit“, so die Geschäftsleitung. Einzigartig für ein Kurhaus wird in Marienkron à la carte und mit einer offenen Küche gearbeitet, in der die Speisen frisch, kreativ und geschmackvoll aus möglichst regionalen Zutaten – je nach Bedürfnissen und Wünschen des Kurgastes – zubereitet werden. Eine Diätologin und ein Kräuterpädagoge unterstützen bei der individuellen Abstimmung und geben wertvolle Empfehlungen, die eine dauerhafte Ernährungsumstellung erleichtern. Auch die positive therapeutische Wirkung des Fastens wird in Marienkron auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse genutzt. Nicht nur der reine Verzicht, sondern vor allem auch bewusster Genuss und ein neues Lebensgefühl – geprägt von Balance, Entschleunigung und Achtsamkeit – stehen dabei im Zentrum.

 

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