GRÜNE schlagen Alarm: „Das Burgenland wird zubetoniert!“

Eisenstadt, 11. 6. 2019

Landesregierung verschließt Augen vor zentralem Zukunftsproblem

grueneDie GRÜNEN begrüßen die Initiative des VCÖ (Verkehrsclub Österreich) und der Österreichischen Hagelversicherung, die einen Preis für nachhaltige Raumentwicklung ausgeschrieben haben. Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller kritisiert allerdings die Landesregierung scharf: „Im Burgenland geschieht auf Landesebene genau Null für den Bodenschutz, es werden Versiegelungen genehmigt, als wäre Boden ein nachwachsender Rohstoff. Das ist gefährlich und widerspricht jeglichen Klimaschutz- und Naturschutz-Bemühungen.“

Spitzmüller verweist als besonders krasses Beispiel auf das Logistikzentrum bei Zurndorf für einen Möbelhändler – etwa 300.000 m² Boden werden dort versiegelt. „Egal wohin man im Burgenland schaut, Äcker und Wiesen verschwinden – für Gewerbe- und Industrieparks im Bezirk Neusiedl, für die S7 im Süden, um nur wenige Beispiele zu nennen.“ Für die GRÜNEN verfehlt der Entwurf des Raumplanungsgesetz seine Wirksamkeit zum Schutz des Bodens. Die GRÜNEN fordern daher eine massive Nachschärfung des Gesetzes, denn Projekte wie in Zurndorf dürfen nicht mehr möglich sein. „Das Burgenland darf nicht weiter zubetoniert werden“, so Spitzmüller.

 

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