ARBÖ Burgenland: „Auch Hitze lässt Autobatterien kollabieren!“

Eisenstadt, 8. 6. 2019

Viele Autofahrer wissen es nicht: Auch bei extremer Hitze können Autobatterien kollabieren“, erklärt ARBÖ-Techniker Josef Schreiner vom Landeszentrum in Eisenstadt. Steigen die Temperaturen auf 30 Grad und mehr, haben die Pannenfahrer des ARBÖ Burgenland doppelt so viele Einsätze wie normal wegen defekter Akkus. Deshalb ist es empfehlenswert, den Akku – noch bevor es im Sommer richtig heiß wird – testen zu lassen: „Der Batteriecheck wird in jedem ARBÖ-Prüfzentrum durchgeführt und dauert keine fünf Minuten“, sagt der Techniker. „Ist der Akku bereits schwach, sollte man auf jeden Fall einen neuen einbauen lassen, damit man unnötige Pannen vermeidet!”

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Schwächelnde Batterien können auch negative Auswirkungen auf die Bordelektronik speziell bei sehr neuen Fahrzeugen haben: “In solchen Fällen leuchten Warnlampen auf, das Auto lässt sich manchmal nicht mehr aufsperren, oder der Wagen kann gar nicht mehr gestartet werden, da bereits zuwenig ‘Saft’ für die Elektronik vorhanden ist”, weiß Schreiner.

Auch die aktuelle Pannenstatistik des ARBÖ Burgenland hat gezeigt, dass defekte Akkus Ursache Nummer 1 für ein Liegenbleiben mit dem Auto sind: Für 41 Prozent aller ARBÖ-Einsätze waren schwache oder kaputte Autobatterien ausschlaggebend.

Für Notfälle sollten im Auto Startkabel mitgeführt werden: Diese kosten rund 15 Euro und können platzsparend im Kofferraum mitgeführt werden. Sie nützen einem bei der eigenen Panne, und auch anderen Autofahrern kann in Notfällen Starthilfe gegeben werden”, lautet der Tipp des ARBÖ-Technikers.

 

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