Alle Feuerwehren im Burgenland wurden mit Funkfixstationen ausgestattet

Eisenstadt, 4. 6. 2019

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Seit dem Jahr 2018 gab es im Burgenland eine komplette Umstellung auf das Digitalfunknetz BOS-Austria. In der ersten Tranche wurden alle burgenländischen Wehren mit Mobil- und Handfunkgerät ausgestattet. Nun wurden den 323 Feuerwehren für die Feuerwehrhäuser Funkfixstationen, sogenannte „Florianstationen“, bereitgestellt. Das neue Digitalfunknetz BOS Austria dient einerseits der internen Kommunikation aller Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und ermöglicht andererseits erstmals die organisationsübergreifende Kommunikation zwischen den BOS Nutzern auf organisationsübergreifenden Sprechgruppen. Das oberste Ziel von Digitalfunk BOS Austria mit seinen organisationsübergreifenden Sprechgruppen ist das Zusammenwirken verschiedenster Behörden und Organisationen zu unterstützen und somit eine optimale und koordinierte Einsatzabwicklung bei alltäglichen Einsätzen und Notfällen, sowie bei Großschadens- und Katastrophenereignissen zu gewährleisten. Erstmals besteht bei BOS Digitalfunk die Möglichkeit der bundesländerübergreifenden Funkkommunikation bei gemeinsamen Einsätzen. „Der Digitalfunk ist absolute einsatztechnische Notwendigkeit. Auch das Vorhandensein einer Funkfixstation in den Feuerwehrhäusern ist unabdingbar. Die Ausstattung der 323 Wehren mit Florianstationen war die erste praktische Umsetzung des Projekts ‚Leuchtturm Feuerwehrhaus‘. Es freut mich sehr, dass dieser erste Schritt gelungen ist“, betonte Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl und dem verantwortlichen Techniker im Landesfeuerwehrkommando HBI Ing. Michael Hauser, heute Dienstag, 4. Juni 2019, in Eisenstadt.

„Die Umstellung auf Digitalfunk ist ein Meilenstein für die Burgenländischen Feuerwehren. Dass sich die Politik zu diesem Schritt entschlossen hat, ein Paket mit einem Mobil- und Handfunkgerät sowie einer Funkfixstation jeder Feuerwehr im Burgenland bereitzustellen, macht mich sehr glücklich. Ohne Politik wäre dieser Schritt nicht möglich gewesen“, so Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl.

Die Gesamtkosten für alle 327 Pakete, bestehend aus einem Mobilfunkgerät, einem Fixstationsuntersatz, einer Magnetfußantenne und einem Tischmikrofon belaufen sich auf 237.402,– Euro und werden zur Gänze aus den Mitteln des Katastrophenfonds – LVA „Feuerwehreinsatzgeräte aus Katastrophenfondsmitteln“ finanziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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