Technische Kontrollen der Landesverkehrsabteilung in Nickelsdorf

Nickelsdorf, 18. 5. 2019

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Immer wieder führt die Landesverjehrsabteilung der Polizei Schwerpunktkontrollen an der Grenze durch. Diese dienen nicht dem Aufhalten oder Sekkieren der LKW Lenker, sondern heben die Verkehrssicherheit auf Österreichs Straßen. Immer wieder werden Fahrzeuge mit schweren technischen Mängeln aus dem Verkehr gezogen. Ebenso wird auf die Einhaltung der Ruhezeiten und Ladungssicherheit ein besonderes Augenmerk gelegt.


Ergebnis der Schwerpunktaktion vom Wochenende

 Am Samstag den 18. Mai 2019 und Sonntag den 19. Mai 2019 wurden auf der A4, Ein- und Ausreise Nickelsdorf, und in Rudersdorf im Bereich der B 65, von der Landesverkehrsabteilung Burgenland gemeinsam mit Technikern der ASFINAG und der Burgenländischen Landesregierung verstärkte Schwerverkehrskontrollen durchgeführt.

Es wurden 79 Schwerfahrzeuge und 9 Autobusse kontrolliert. Dabei wurden 362 Mängel bei technischer  Kontrolle festgestellt und 29 Kennzeichen wurden  wegen mangelnder Verkehrs- und Betriebssicherheit abgenommen.

27 Lenkern wurde die Weiterfahrt untersagt und 77 vorläufige Sicherheitsleistungen eingehoben. Nach dem Abfallwirtschaftsgesetz wurden 3 Anzeigen erstattet. Die Beamten erstatteten an die zuständigen Bezirkshauptmannschaften 395 Anzeigen und hoben 31 Organmandate ein.

2 Anzeigen wurden an die Staatsanwaltschaft wegen Urkundenfälschung und Fälschung eines Beweismittels erstattet.

Am Samstag den 18. Mai 2019 war ein ungarischer Sperrmüllsammler mit einer VW Pritsche auf der A4 in Richtung Ungarn unterwegs. Der Fahrzeuglenker war nicht im Besitz eines Führerscheines und bei der Überprüfung des Fahrzeuges durch Techniker der ASFINAG wurden 23 schwere Mängel festgestellt.

Weiters wurde ein rumänisches Sattelzugfahrzeug, beladen mit Eisen-, Glas- und Gummiteilen kontrolliert, welches auf dem Weg von Rumänien nach Brüssel war. Bei der technischen Kontrolle wurden 14 schwerwiegende Mängel festgestellt, wovon 4 (Reifen, Bremsen, Radlager und Stoßdämpfer) so schwer waren, dass die Weiterfahrt untersagt wurde.

Bei einem Reisebus war die Seitenscheibe auf der linken Fahrzeugseite zerbrochen, diese war unsachgemäß mittels Ersatzglas repariert. Die Windschutzscheibe war mehrfach gesprungen. Die Lenker, welche  von London nach Sofia unterwegs waren, hatten die Lenk- und Ruhezeiten erheblich überschritten.

Am Anhänger eines rumänischen Reisebusses, welcher sich auf der Fahrt von Frankreich nach Rumänien unterwegs war, wurde festgestellt, dass die Kennzeichentafel originalgetreu gefälscht worden ist.

Am 19. Mai 2019 um 09.44 Uhr kontrollierten die Beamten einen rumänischen Reisebus, welcher auf der Linienfahrt von Rumänien nach London unterwegs war. Der rumänische Fahrzeuglenker lenkte den Bus ohne Einhaltung der täglichen Ruhezeiten und war somit 108 Stunden mit einer Ruhepause von 7,5 Stunden unterwegs. Um eine rechtmäßige Fahrt vorzutäuschen wurden die manuell nachgetragenen Daten im digitalen Kontrollgerät bewusst falsch auf der Fahrerkarte eingegeben. Er wird wegen des Verdachtes der Fälschung von Beweismittel an die Staatsanwaltschaft Eisenstadt angezeigt.

Einem kosovarischen Reisebus wurde die Weiterfahrt wegen eines gebrochenen Stoßdämpfers untersagt. Ein Ersatzbus konnte vom Reisveranstalter organisiert werden.

 

 

 

 

 

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