ÖVP setzt Zeichen gegen die Breitspurbahn

Neusiedl, 14. 5. 2019

In letzter Zeit verdichten sich die Gerüchte und Informationen, dass das im Jahr 2011 paktierte Projekt „Breitspurbahn von China bis nach Österreich“ Formen und Farben annimmt. Vertreter der der ÖVP aus den möglicherweise betroffenen Gemeinden stellen sich gegen dieses Megaprojekt im Bezirk.

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Ortsparteiobmann Jakob Skodler (Parndorf) LAbg. Bgm. Markus Ulram, Bgm. Johannes Hornek (Kittsee) Ortsparteiobmann Johann Paradeisz (Kittsee) GV Maria Liedl (Zurndorf) Vbgm. Hans-Jürgen Werdenich (Pama) Ortsparteiobmann Helmut Loncsar (Neudorf), Bgm. Franz Werdenich (Potzneusiedl) 2. LT-Präs. Rudolf Strommer, Franz-Peter Bresich (Parndorf) Bgm. Gerald Handig (Edelstal)

Erschreckendes Ausmaß

Laut den vorliegenden vagen Informationen soll eine 5 Kilometer lange und 300 Meter breite Schneise als Verlade- bzw. Umlade-Terminal durch den Bezirk Neusiedl am See, auf der Parndorfer Platte, geschlagen werden. Ein Bahnhof für Güter aus China soll entstehen. Dies ist für die mit Feinstaub schon ohnehin belastete Bevölkerung auf der Parndorfer Platte nicht tragbar.

Vertreter der ÖVP Ortsorganisationen und die Bezirksmandatare 2. LT-Präs. Ing. Rudolf Strommer und LAbg. Markus Ulram stellen sich gegen diesen Bahnhof im Herzen des Bezirkes.

„Dieses gewaltige Projekt ist zu groß für die Region, die mit Windrädern, Outlet-Center, Großkino, Ost-West-Verkehr auf der A4 und A6 schon extrem stark belastet ist. Die gesamte Infrastruktur wie z.B. die A4 Ostautobahn ist durch den voraussichtlich stark steigenden LKW-Verkehr absolut nicht danach ausgelegt. Der Bezirk Neusiedl am See glänzt durch hervorragende Tourismuszahlen – diese sind massiv gefährdet“, schildert 2. LT-Präs. Ing. Rudolf Strommer.

„Wir werden uns schützend gegen die anrollende Belastung durch die Breitspurbahn vor die Bevölkerung stellen. Billigramsch aus China darf nicht wichtiger als die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Neusiedl am See sein. Daher stelle ich mich klar gegen diese Breitspurbahn“, kritisiert LAbg. Bgm. Markus. Ulram.

 

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