ÖVP gegen Verladebahnhof im Bezirk Neusiedl

Neusiedl, 7. 5. 2019

Über unsere Region fährt die Eisenbahn drüber!

In letzter Zeit verdichten sich die Gerüchte und Informationen, dass das im Jahr 2011 paktierte Projekt „Breitspurbahn von China bis nach Österreich“ Formen und Farben annimmt. Die damalige Infrastrukturministerin Doris Bures und der damalige ÖBB-Chef Christian Kern brachten dieses Projekt auf Schiene. Leider wurde die bereits ausverhandelte direkte Verbindung zum Flughafen Wien Schwechat vom Bezirk Neusiedl am See diesem Projekt geopfert. 

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LAbg. Bgm. Markus Ulram, 2. Landtagspräsident LAbg. Ing. Rudolf Strommer, ÖVP-Bezirksparteiobmann Neusiedl am See

Nach intensiver Diskussion in der Sitzung des Bezirksparteivorstandes vom 6.5.2019 stellt sich die ÖVP des Bezirkes Neusiedl am See gegen diesen Mega- Verladebahnhof im Bezirk Neusiedl am See.

Erschreckendes Ausmaß

Laut den vorliegenden vagen Informationen soll eine 5 Kilometer lange und 300 Meter breite Schneise als Verlade- bzw. Umlade-Terminal durch den Bezirk Neusiedl am See, auf der Parndorfer Platte, geschlagen werden. Ein Bahnhof für Güter aus China soll entstehen. Dies ist für die mit Feinstaub schon ohnehin belastete Bevölkerung auf der Parndorfer Platte nicht tragbar.

„Dieses gewaltige Projekt ist zu groß für die Region, die mit Windräder, Outlet-Center, Großkino, Ost-West-Verkehr auf der A4 und A6 schon extrem stark belastet ist. Die gesamte Infrastruktur wie z.B. die A4 Ostautobahn ist durch den voraussichtlich stark steigenden LKW-Verkehr absolut nicht danach ausgelegt. Der Bezirk Neusiedl am See glänzt durch hervorragende Tourismuszahlen – diese sind massiv gefährdet“, schildert 2. LT-Präs. Ing. Rudolf Strommer.

„Wir werden uns schützend gegen die anrollende Belastung durch die Breitspurbahn vor die Bevölkerung stellen. Die Lebensqualität für die Einwohner im nördlichen Teil Bezirkes darf nicht verschlechtert werden“, kritisiert LAbg. Bgm. Markus. Ulram.

 

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