Grüne: Steuerreform ist rückwärts gerichtet

Eisenstadt, 30. 4. 2019

Petrik: „Bundesregierung setzt keinerlei ökologische Impulse. Das wird uns noch teuer zu stehen kommen.“

Kritik zur Steuerreform der Bundesregierung kommt von den GRÜNEN. „Es wäre höchst an der Zeit, endlich umweltschädliche Subventionen abzuschaffen und das Steuersystem zu ökologisieren“, meint Regina Petrik, Landessprecherin der GRÜNEN. „Die Bundesregierung setzt keine einzige wirklich wirksame Maßnahme zur Erreichung der gemeinsam festgelegten Klimaziele. Das wird die Steuerzahler noch teuer zu stehen kommen, denn die Ausgleichszahlungen zu den klimaschädlichen Aktivitäten werden uns an die 10 Milliarden Euro kosten.“

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Die GRÜNEN kritisieren, dass die Senkung der Körperschaftssteuer nur wenigen Großkonzernen nützt und ein Privilegierten-Bonus ist, der keinerlei steuernden Effekt auf wichtige Zukunftsthemen wie den Klimaschutz hat. Außerdem fehlen Maßnahmen, die kleinen Unternehmen das Leben tatsächlich erleichtern.

„Diese Steuerreform bedient die Klientel der ÖVP und deren Freunde in den Konzernen. Ich vermisse eine zukunftsweisende Systemumstellung“, so Petrik. „Die Bundesregierung steuert mit dieser Reform in die falsche Richtung. Eine moderne Steuerreform würde dem fortschreitenden Klimawandel Rechnung tragen. Das ist hier keineswegs der Fall. Österreich muss endlich eine ökologisch-soziale Steuerreform angehen, alles andere ist rückwärts gerichtet.“

 

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