Hochwasserschutz im Südburgenland

Olbendorf, Grafenschachen, 28. 4. 2019

Eröffnung der Hochwasserschutzanlagen in Olbendorf sowie Spatenstich in Grafenschachen und Loipersdorf-Kitzladen

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Gestern erfolgten in Olbendorf die Eröffnung der Rückhaltebecken am Dürrebach und Haxbach sowie der Spatenstich für die Hochwasserschutzanlagen in Grafenschachen und Loipersdorf-Kitzladen. Die Errichtung der beiden Hochwasserschutzanlagen in Olbendorf umfasst Investitionen in der Höhe von 1,4 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich Bund (47,9%), Land (40%) und Gemeinde (12,1%). In Grafenschachen und Loipersdorf-Kitzladen werden am Stögersbach sowie am Kroisbach drei Rückhaltebecken mit geplanten Investitionen in der Höhe von 3,5 Millionen Euro (50% Bund, 40% Land, 10% Gemeinde) errichtet.

„Damit werden wichtige Investitionen in den vorbeugenden Hochwasserschutz getätigt. Die Sicherheit und der Hochwasserschutz sind ein primäres Anliegen des Landes Burgenland“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Seitens des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus nahm Generalsekretär DI Josef Plank an der Eröffnung und am Spatenstich teil.
Der für Hochwasserschutz zuständige Landesrat Mag. Heinrich Dorner weist darauf hin, dass bisher rund 250 Hochwasserschutzbauten im Burgenland errichtet wurden. Weitere 30 Projekte würden sich in Bau befinden. „Diese Investitionen sind von großer Bedeutung, weil das Land in den vergangenen Jahren immer wieder massiv von Hochwasserereignissen betroffen war.“ Der Olbendorfer Bürgermeister LAbg. Wolfgang Sodl: „Es freut mich sehr, dass wir in Olbendorf dieses wichtige Vorhaben im Interesse des Schutzes und der Sicherheit der Bevölkerung umsetzen konnten und es in unserer Gemeinde nicht wieder zu Hochwasserschäden wie im Jahr 2009 kommt.“ In den Gemeinden Grafenschachen und Loipersdorf-Kitzladen war man zuletzt 2018 von einem Hochwasserereignis betroffen. Bürgermeister Marc Hoppel (Grafenschachen) sowie Bürgermeister Thomas Böhm (Loipersdorf-Kitzladen) sind sich darin einig, dass die Realisierung des Hochwasserschutzprojektes am Stögersbach und am Kroisbach eine elementare Investition in die Zukunft der beiden Gemeinden ist.

 

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