12. Traditionstag der Heerestruppenschule

Eisenstadt, 26. 4. 2019

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Der 12. Traditionstag der Heerestruppenschule fand am Freitag, 26. April 2019, in der Martin-Kaserne Eisenstadt mit einem militärischen Festakt und einem Empfang statt. Der Tag steht im Zeichen der Erinnerung an den Traditionstruppenkörper aus der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, der k.k. Kadettenschule Eisenstadt, die am 1. Mai 1858 von den ersten Kadetten bezogen worden war. Zahlreiche Fest- und Ehrengäste, unter ihnen Landtagspräsidentin Verena Dunst in Vertretung von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz und viele andere Gäste wohnten der Veranstaltung bei.

Landtagspräsidentin Dunst hob in ihrer Ansprache die Verdienste des Österreichischen Bundesheeres für das Land hervor: „Das Österreichische Bundesheer war stets Garant für Stabilität und Sicherheit. Die vergangenen Jahrzehnte waren in Österreich eine Periode des Friedens, des Aufstiegs und des steigenden Wohlstands. Besonders große Verdienste hat sich dabei das Österreichische Bundesheer erworben. Sicherheit ist gerade für das Burgenland aufgrund seiner geografischen Lage als Grenzregion seit jeher von besonderer Bedeutung. Gerade heute brauchen wir eine gemeinsame Kraftanstrengung, damit es ein Höchstmaß an Sicherheit für die Menschen gibt. Das Bundesheer muss deshalb gestärkt werden. Es müssen die notwendigen Gelder zur Verfügung stehen und an den richtigen Stellen investiert werden. Dabei kommt der Aus- und Weiterbildung eine besondere Bedeutung zu. Ein großer Dank an die Heerestruppenschule auch für die Ausrichtung des Traditionstages und die ausgezeichnete, engagierte Arbeit, die hier geleistet wird“, so Dunst.

Auch Landeshauptmannstellvertreter Tschürtz sprach sich für die Anhebung der Mittel für das Österreichische Bundesheer aus: „Bei der Sicherheit darf nicht gespart werden. Österreich braucht ein starkes, ein modernes, ein effizientes Bundesheer, das seine Aufträge für die Republik im In- wie im Ausland bestens erfüllen kann, denn es muss und soll der Garant für Österreichs Sicherheit sein“, betonte Tschürtz in seiner Ansprache. Neben bestens ausgebildetem Personal und guter Infrastruktur brauche es dazu vor allem auch entsprechende Mittel; das Verteidigungsbudget von derzeit 0,5 Prozent des BIP müsse auf internationale Standards von rund zwei Prozent angehoben werden. „Was unser Bundesheer braucht, ist vor allem eine Erhöhung des jährlichen Regelbudgets“, so Tschürtz, der sich bei der Heerestruppenschule für die Ausrichtung des Traditionstages bedankte.

 

 

 

 

 

 

 

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