Unnötiges parteipolitisches Hickhack gefährdet Betriebsansiedlung im Burgenland!

Eisenstadt, 17. 4. 2019

Seit Tagen kommt die geplante Betriebsansiedlung einer Sektkellerei im Nordburgenland nicht aus den Schlagzeilen. Die Vorgehensweise mancher Proponenten gefährdet nicht nur diese, sondern auch mögliche zukünftige Betriebsansiedelungen.

Seit dem Jahr 2017 ist bekannt, dass Österreichs größter Sekthersteller seine Produktionsstätte ins Nordburgenland verlegen möchte. 70 Millionen Euro sollen investiert werden und an die 100 Arbeitsplätze hierdurch entstehen.

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Landesrat MMag. Alexander Petschnig, FPÖ

Balsam für die Standortgemeinde in vielerlei Hinsicht. Zum einen, da ein bestehendes Logistikzentrum bis zum Jahr 2021 seine Pforten schließen wird, weshalb 200 Arbeitsplätze vor Ort gefährdet sind. Zum anderen, da die Neuansiedelung natürlich auch zusätzliches Kommunalsteueraufkommen in die Gemeindekasse spülen wird. Es ist also als verwunderlich anzusehen, warum nach beinahe zwei Jahren der Kenntnis um das Thema nun plötzlich parteipolitisch dagegen agitiert wird.

Wirtschaftslandesrat Petschnig (FPÖ) ruft alle Beteiligten zur Zurückhaltung auf und fordert eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit ein: „Das Thema ist zu wichtig, als dass man hiermit politisches Kleingeld wechseln sollte! Es geht um Arbeitsplätze und somit um den sozialen Frieden, und es geht um die Glaubwürdigkeit des gesamten Burgenlandes als verlässlichen Partner für die Wirtschaft. Der ansiedlungswillige Betrieb ist eine börsennotierte AG, die ein derartiges Projekt in Ruhe und Professionalität umsetzen möchte. Für kleinliches parteipolitisches Hickhack bleibt dabei wahrlich kein Platz. Gerade die ÖVP Burgenland als ehemalige ´Wirtschaftspartei´ wird sich irgendwann entscheiden müssen, ob Unternehmen und Arbeitsplätze im Burgenland willkommen sind oder ob Vergrämungsaktionen wie die gegenwärtige fortgesetzt werden“, so Landesrat Petschnig.

 

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