„Warm up“ der Polizei für die Motorradsaison 2019

Eisenstadt, 16. 4. 2019

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Alljährlich führt die Verkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Burgenland eine spezielle Aus- und Fortbildung der Polizeimotorradfahrer durch.

Das jährliche „Warm up“ für die Motorradeinheit der burgenländischen Polizei fand am Dienstag, 16. April, in der Martinkaserne in Eisenstadt statt. Erstmals wurden bei diesem Fahrsicherheitstraining die vom Land Burgenland angekauften und der Landespolizeidirektion Burgenland zur Verfügung gestellten Trial-Motorräder eingesetzt. Sicherheitsreferent Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz informierte sich persönlich vor Ort über die Ausbildung der Motorradfahrer.

„Die Motorradeinheit der Polizei ist, von den Wintermonaten abgesehen, mittlerweile fast das ganze Jahr über im Dienst der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf Burgenlands Straßen unterwegs. Die perfekte Beherrschung ihrer Fahrzeuge bedeutet für die Fahrer sozusagen eine Lebensversicherung. Deshalb ist das jährliche Fahrsicherheitstraining eine außerordentlich wichtige Einrichtung und ein Beitrag zur Verkehrssicherheit insgesamt“, erklärte Tschürtz.

Das von den speziell geschulten Fahrinstruktoren der Landesverkehrsabteilung Burgenland organisierte zweitägige Training für die Motorradeinheit der burgenländischen Polizei umfasst speziell Fahrtechnik und das Handling mit dem Motorrad. Das schnelle Umkurven von Hindernissen und Slalomfahren stehen dabei ebenso am Programm wie Bremsmanöver und eine gemeinsame Ausfahrt.

Bestandteil des Trainings, sowohl in der Grundausbildung als auch beim Warm-up, sind auch Übungen auf dem Trialmotorrad. Bisher mussten diese Übungen bei anderen Landesverkehrsabteilungen bzw. Organisationen durchgeführt werden, weil im Burgenland keine Trialmotorräder zur Verfügung standen. Erstmals kamen beim Warm-up nun drei Trialmaschinen zum Einsatz, die im März von Sicherheitsreferent Tschürtz der Landespolizeidirektion (LPD) übergeben worden waren. „Damit kann die Ausbildung nunmehr zur Gänze im Bereich der Landespolizeidirektion Burgenland durchführt werden. Die Ausbildung auf diesen speziellen Motorrädern trägt wesentlich zur Verbesserung der Fahrtechnik bei, womit für die Sicherheit der Polizeimotorradfahrer ein wichtiger Beitrag geleistet wird“, so Oberst Andreas Stipsits BA, Leiter der Landesverkehrsabteilung Burgenland.

Zu den Aufgaben der Landesverkehrsabteilung gehört neben dem Motorraddienst auch die Ausbildung, Schulung und Fortbildung der aktuell 30 Motorradpolizisten im Burgenland. Seit einiger Zeit wird von den Bundesfahrtechnikinstruktoren die Grund- und Fortbildung der Motorradfahrer in mehrtägigen Seminaren durchgeführt. Die LPD Burgenland verfügt derzeit über 5 Motorrad-Instruktoren. „Man ist in vielen Bereichen auf dem Motorrad flexibler als mit dem Auto“, weiß Stipsits.

„Was für die Motorradfahrer der Polizei vorgeschrieben ist, sollte auch für private Motorradfahrer selbstverständlich sein: Ein alljährliches Training vor der Saison, denn Fahrfehler aufgrund mangelnder Fahrpraxis zählen noch immer zu den häufigsten Unfallursachen bei Bikern“, appellierte Tschürtz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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