ÖVP gegen Schlumberger in Müllendorf

Müllendorf, 13. 4. 2019

Die Müllendorfer stehen an erster Stelle

Die Volkspartei Müllendorf hat im Zuge der geplanten Betriebsansiedlung der Sektkellerei Schlumberger von ihrem demokratischen Recht Gebrauch gemacht und genügend Unterschriften der Müllendorferinnen und Müllendorfer gesammelt, um in den Fristenlauf für eine Volksabstimmung zu starten. „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, unser Ortsbild am Südwestrand des Leithagebirges zu bewahren. Ebenso sind uns der Erhalt und der Zuwachs von Arbeitsplätzen in Müllendorf wichtig. Das muss auch ohne Änderung der bestehenden baulichen Höchstgrenzen möglich sein“, so Gemeindeparteiobmann Berthold Pavitsich.

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Neue Betriebsbauten im Industriegebiet dürfen sich nicht negativ auf unser Ortsbild und unsere Lebensqualität in Müllendorf auswirken. Das Anheben der maximalen Bauhöhe um sieben Meter könnte schwerwiegende Folgen haben und Tür und Tor für immer höhere Bauprojekte in Müllendorf öffnen. Dieser unumkehrbare Eingriff in unsere lebens- und liebenswerte Gemeinde soll einer Volksabstimmung und umfangreicher Aufklärungsarbeit unterzogen werden“, erklärt Pavitsich.

 

Steiner und Zarits: Recht auf Mitbestimmung der Bürger

Wir leben in einem Land mit hoher Lebensqualität und kleinen Ortsstrukturen. Um diese Qualität und unsere schönen Ortsbilder zu erhalten, ist es wichtig, jedes große Bauvorhaben genau zu prüfen. „Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sind von der Ansiedlung großer Betriebe und den Auswirkungen am stärksten betroffen. Daher ist es auch wichtig, sie bei solchen Entscheidungen einzubinden. Vor allem dann, wenn für die Umsetzung rechtliche Grundlagen abgeändert werden müssen“, sagt Landesparteiobmann Thomas Steiner.

„Gesetze wurden geschaffen, um ein geordnetes gesellschaftliches Leben zu ermöglichen. „Für uns steht die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger im Burgenland im Vordergrund. Natürlich sind Betriebsansiedlungen wichtig, aber dazu müssen auch die entsprechenden Vorgaben eingehalten und die Vor- und Nachteile gut geprüft werden“, so Bezirksparteiobmann Christoph Zarits abschließend.

 

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