Ölheizungsverbot für GRÜNE zu spät und zu wenig

Eisenstadt, 13. 4. 2019

„Das ist kein Erfolg sondern enttäuschend,“ kommentiert der GRÜN-Abgeordnete Wolfgang Spitzmüller das vermeintliche Verbot für Ölheizungen. „Erst in der vergangen Landtagssitzung wurde im neuen Heizungs- und Klimaanlagengesetz ein halbes Verbot für Ölheizungen beschlossen. Im Gesetz heißte es „……Zentralheizgeräten für flüssige fossile oder fossile feste Brennstoffe ist in nach dem 31. Dezember 2019 neu bewilligten Gebäuden verboten.“ Also gilt es ausschließlich für den Neubau.

gruene

„Das ist kein komplettes Verbot und kommt um mindestens 10 Jahre zu spät,“ ärgert sich Spitzmüller. Die Ölwirtschaft fördert den Öl-Kesseltausch, also neue Ölheizungen, nach wie vor mit mindestens 2.500,- Euro. Das Land Burgenland den Ausstieg aus Öl mit höchstens 3.000,- Euro. „Leider gilt diese Sonderförderung nur seit Jahresbeginn und endet bereits Mitte Mai,“ so Spitzmüller. Die GRÜNEN fordern eine Verlängerung der „Ölausstiegs“-Aktion und ein generelles Ölheizungsverbot.

Das Burgenland hat im Vorjahr auch beim Wohnbaucheck von Global2000 sehr schlecht abgeschnitten, dieser prüft Maßnahmen zur Energiewende im Gebäudesektor. „Der Ausstieg aus Gas ist nicht einmal Thema und die Gebäude-Sanierungs-Rate hinkt weit hinter den selbst gesteckten Zielen (0,1% statt 3%) hinterher. Spitzmüller abschließend: „Jeden Tag an dem es zu wenige Klimaschutz-Maßnahmen gibt, macht es zukünftig schwerer das Klimaabkommen einzuhalten, uns läuft die Zeit davon.“

 

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