Erneuerung der Leitha-Brücke zwischen Neufeld und Ebenfurth läuft auf Hochtouren

Neufeld, 11. 4. 2019

Länderübergreifendes Verkehrsprojekt wird zügig und professionell abgewickelt – Zeichen für hervorragende Zusammenarbeit zwischen BGLD und NÖ
Die Erneuerung der Leitha-Brücke zwischen Neufeld und Ebenfurth läuft auf Hochtouren. Davon konnten sich der burgenländische Verkehrslandesrat Heinrich Dorner und der niederösterreichische Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko heute bei einem Besuch vor Ort überzeugen. „Die Generalsanierung dieser Grenzbrücke zwischen unseren beiden Bundesländern ist voll im Plan und wird zügig und professionell abgewickelt. Die Zusammenarbeit bei länderübergreifenden Verkehrsprojekten zwischen dem Burgenland und Niederösterreich hat schon bisher hervorragend funktioniert – und das ist auch hier der Fall“, betonen die beiden Landesräte.

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Baudirektor DI Josef Decker (NÖ), Heinrich Dorner, Ludwig Schleritzko, Bgm. Michael Lampl (Neufeld)

Im Rahmen einer Brückeninspektion durch das Land Burgenland wurde festgestellt, dass Sanierungsarbeiten an der Brücke erforderlich sind. Die notwendigen Maßnahmen zum Erhalt der 1948 errichteten Brücke wurden umgehend zwischen den beiden Ländern vereinbart und auch rasch in Angriff genommen.

Die Arbeiten haben plangemäß Mitte Februar begonnen. Die Gesamtbaukosten betragen 636.000 Euro. Davon werden 345.000 Euro vom Land Burgenland getragen, 291.000 Euro übernimmt das Land Niederösterreich. Die jeweiligen Finanzierungsanteile ergeben sich aus der Größe des auf dem jeweiligen Landesgebiet zu liegen kommenden Brückenflächenanteils der Grenzbrücke.
Zur Minimierung des zukünftigen Erhaltungsaufwandes wird die Brücke in ein integrales Rahmentragwerk (Entfall der technischen Einbauteile wie Lager und Fahrbahnübergänge durch die Verbindung zu einem Rahmenbauwerk) umgebaut. Im Zuge dieser Ertüchtigung werden die bestehenden Brückenausrüstungen und die Randbereiche des Tragwerks abgetragen. Dann sind entsprechende Tragwerksverstärkungen vorzusehen und die neuen Brückenausrüstungen sind wieder anzubringen. Die Ertüchtigung bzw. die Generalsanierung der Brücke erfolgt halbseitig unter Aufrechterhaltung des Fahrzeug- und Fußgängerverkehrs mit Ampelregelung. Verkehrsbeeinträchtigungen gibt es 18 Wochen. Die Verkehrsfreigabe beider Fahrstreifen der Brücke soll Ende Juni 2019 erfolgen. Ende der Bauzeit ist voraussichtlich Mitte Juli.

 

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