ÖVP: Parteipolitische Schizophrenie in Reinkultur

Eisenstadt, 9. 4. 2019

„Alle sind gleich, nur manche sind gleicher. Auf Bundesebene ist eine Koalition mit der FPÖ der untragbar und im Land Burgenland ist es ok? Das ist parteipolitische Schizophrenie. Unglaubwürdiger geht nicht mehr“, so Landesgeschäftsführer Christoph Wolf zur heutigen Aussendung der SPÖ. Wenn Schieder den Kanzler auffordert ein klares Zeichen zu setzen und die Koalition mit der FPÖ zu beenden, dann lacht ganz Österreich bei einem Blick ins Burgenland: „Oder hat er das seinem Parteikollegen Doskozil ebenfalls nahegelegt?“

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Landesgeschäftsführer Mag. Christoph Wolf, ÖVP

 

„Richtung Eisenstadt ist nicht einmal eine Bitte um Distanzierung, geschweige denn ein ‚Koalitionsauflösungsansuchen‘ von der Wiener Löwelstraße gegangen. Diese Doppelzüngigkeit ist mittlerweile nur mehr lachhaft“, so Wolf. Doskozil sitzt schlussendlich mit derselben Partei in einer Regierung. „Die SPÖ agiert wie ein kleines Kind, das sich die Augen zuhält. Frei nach dem Motto: Wenn ich dich nicht sehe, dann siehst du mich auch nicht“, so Wolf, der weiter feststellt: „Das ist auch nicht umsonst, das erste bundespolitische Thema, wo Doskozil nicht auch noch seinen Senf dazugibt. Dabei wäre seine Meinung bei diesem Thema sogar von Interesse. Herr Landeshauptmann Doskozil: Wie halten sie es mit der Abgrenzung zur FPÖ?“

 

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