Regina Petrik ist Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2020

Oberschützen, 6. 4. 2019

Die GRÜNEN wählten auf ihrer Landesversammlung am 6. April 2019 in Oberschützen ihre Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2020. Regina Petrik erhielt mit 100% Zustimmung eine starke Rückendeckung für ihre Arbeit im Landtag. Ihre Botschaft war klar: „In der Politik braucht es Mut, den Menschen zu sagen, wie es um unseren Planeten wirklich steht. Um die Klimaziele zur Verminderung der Erderwärmung erreichen können, müssen wirksame Maßnahme gesetzt werden. Während die anderen Parteien nur Überschriften liefern und in konkreten Entscheidungen immer klimafeindliche Entscheidungen treffen, sind es die GRÜNEN, die ökologisches und solidarisches Rückgrat haben. Wer Klimaschutz will, wer nachhaltige Umweltpolitik will, wird grün wählen. Wir sind die einzigen, die mutig umsetzen, was nötig ist und die nicht an Seilschaften im Hintergrund gebunden sind. Es ist uns bewusst, dass wir um jede Stimme kämpfen müssen. Ich werde das tun.“

Grüne
Martina Hajdusich, Regina Petrik

Das Ergebnis der vergangenen Nationalratswahl (2%) zeigt, dass es nicht reicht, die Arbeit der GRÜNEN zu schätzen. Mit der Abgabe der eigenen Stimme bei einer Wahl übernimmt jeder und jede Einzelne Verantwortung dafür, welche Politiker und Politikerinnen in den nächsten Jahren das Geschick unseres Landes gestalten. Wer echte Klimaschutzpolitik und nachhaltigen Umweltschutz haben will, muss schon selbst die GRÜNEN wählen. „Wenn es um nachhaltigen Klimaschutz geht, muss man leider feststellen: Die anderen machen es einfach nicht“, bringt Regina Petrik auf den Punkt, wie es um die reale Umsetzung von Ansagen aus anderen Parteien steht. „Die SPÖ springt immer gerade auf den Zug auf, den die GRÜNEN auf Schiene gestellt haben. So war es bei der Biowende, für die wir jahrelange Vorarbeit geleistet haben und bei der wir den Landeshauptmann vor uns hertreiben müssen, damit sie auch real umgesetzt wird. So ist es auch beim öffentlichen Verkehr und beim Bodenschutz. Letztlich führt die SPÖ mit ihrer Politik des Zubetonierens von wertvollem Boden, um Einkaufszentren und Flugpisten zu bauen, jede Klimaschutzmaßnahme ad absurdum. Und ÖVP und FPÖ sind überhaupt die Bremser, wenn es um die Erreichung von Klimazielen geht.“

Mit 6,4% hatten die GRÜNEN 2015 ihr bislang bestes Ergebnis. Den Stand von zwei Mandaten wollen sie verteidigen und gestärkt in die nächsten Landtagsjahre gehen. In ihrer Bewerbungsrede verwies Petrik auf zerstörerische Tendenzen der herrschenden Politik und betont: „Das Klima braucht unser ökologisches Rückgrat. Die Menschen brauchen unser solidarisches Rückgrat. Und die Gesellschaft braucht unser demokratisches Rückgrat. Dafür braucht es starke Grüne. Dafür werden wir leidenschaftlich kämpfen.“

 

Neuer Wahlmodus beschlossen

Der zweite Platz auf der Liste der GRÜNEN für die Landtagswahl wird nach einem neuen und im Burgenland einzigartigen Modus gewählt. Ein Wahlkonvent jeweils zur Hälfte bestehend aus Parteibasis und ParteifunktionärInnen soll in einem Diskussionsprozess entscheiden, wer die Nummer zwei auf der Liste ist. Diese Änderung der parteiinternen Wahlordnung zur Listenerstellung wurde von der Landesversammlung ebenso beschlossen wie den Modus der Urwahl durch alle Mitglieder für die zukünftigen Wahlen der Spitzenkandidatur. Der erste Wahlkonvent wird im Juni 2019 stattfinden.

 

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