WIFI4EU: Zweite Ausschreibungsrunde startet mit mehr Geld im Topf!

Eisenstadt, 4. 4. 2019

LR Illedits: „Gemeinden können sich am Donnerstag erneut um je 15.000 Euro Gutscheine für WLAN-Hotspots bewerben!“
(Eisenstadt, 2. April 2019) – Die Europäische Kommission gab den Termin für den zweiten Aufruf der WIFI4EU-Gutscheininitiative bekannt. Dieser öffnet am 4. April 2019 um 13:00 Uhr MEZ. „Mit einem Aufrufbudget von 51 Mio. EUR wird die Kommission 3.400 Gutscheine in allen Gemeinden Europas verteilen,“ erklärt Christian Illedits, zuständiger Landesrat für Gemeindeangelegenheiten und Vertreter des Landes Burgenland in der EU.
Illedits
Landesrat Christian Illedits, SPÖ
Illedits rät zur Eile: „Die Ausschreibung verläuft nach dem Prinzip ‚wer zuerst kommt malt zuerst‘.“ Der Anruf ist am 5. April 2019 bis 17:00 MEZ Uhr geöffnet. Um die 15.000-Euro-Gutscheine beantragen zu können, müssen sich die Kommunen zuvor im WIFI4EU-Portal registrieren (https://wifi4eu.ec.europa.eu/#/home). Mit dem Gutschein kann die gewinnende Gemeinde in öffentlichen Bereichen kostenlose WIFI-Netzwerke einrichten – unabhängig von bestehenden Landes- oder Bundesförderungen.
Der erste Aufruf von WiFi4EU, der im November 2018 stattfand, war mit über 13.000 Anträgen aus ganz Europa und 2.800 Gutscheinen äußerst erfolgreich. Angesichts des Interesses an der Initiative wurde für diese Aufforderung die Höchstzahl der Gutscheine pro teilnehmendem Staat von 8% auf 15% des Aufwandsbudgets erhöht. Dies ergänze die burgenländische Förderkulisse zum Ausbau von Breitbandinternet, bestehend aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln, so Illedits, als Landesrat auch für den Breitbandausbau zuständig.
Von der ersten Runde profitierten Gemeinden aus allen Bezirken, Gemeinden im Südburgenland besonders stark: 180.000 Euro der insgesamt 255.000 Euro gehen in die südlichen Bezirke.
„Durch kostenloses WLAN wird der Digitalisierung Rechnung getragen, die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert und ein Beitrag zur weiteren Modernisierung des Landes geleistet,“ so Illedits, eines von nur zwölf Mitgliedern der Europäischen „Broadband Plattform“, einer Expertengruppe für Breitband und Digitalisierung.
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